Man hätte da gestern bei strahlendem Himmel in München auch den leuchtenden Plastik-Joghurtbecher einwechseln können, der da lustlos an der Sechziger Eckfahne herumglimmte, wahrscheinlich hätte der das eine oder andere Tor besser verhindert, als das, was da in braun-weißen Leibchen Fußball-spielen vorspielte. Boll, Morena und Schulz spielten das Spielen dann auch so schlecht, dass sie faktisch zum 13.-15. 1860er wurden. Schöne Scheiße.
Immerhin, in der zweiten Hälfte haben sie nur ein Tor zugelassen, darauf kann man aufbauen. Zu sagen gibt es bekanntlich nicht mehr viel. Ohne Millerntor sind die Männer zurzeit Schlachtvieh.
Trauriger Höhepunkt dann auch, dass viele verkleidete Rostocker sich mit “Scheiss-St. Pauli” im 1860er Block outeten, fröhlicher das lustige Niederlagenbierchen mit Tom von der zweiten Paulianer-Kneipe in München und eine Rückfahrt in der U-Bahn, die mir klarmachte, dass Paulianer aus Bayern einfach auch andere Gesänge haben, als wir auf St. Pauli – “Mi Ma Milerntor”, habe ich nämlich noch nie gesungen ;)



3 Comments
Ein Best-Of der Reaktionen zum gestrigen Spiel aus dem St. Pauli Forum habe ich zusammengefasst(http://www.heikoheftich.de/?p=1008). War das einzig lustige am gestrigen Nachmittag, abgesehen von der genialen Berichterstattung des AFM Radios. Vielen Dank!
1860: Tote Beine, tote Seele #fcsp http://tinyurl.com/df8u8o (via @ring2)
“Das Grauen hat eine Farbe. Braun.”
AFM Webradio, via @Jeky
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[...] 1860 frisst FC St. Pauli – da gibts nichts hinzuzufügen Von: trik | März 2, 2009 | abgelegt unter 12:30, ohne uns [...]
[...] Heute am Morgen scheint die Sonne über dem magischen Stadtteil. Wir haben uns verziehen. Den Erfolg. Wir lieben unsere Jungs in Braun, weil sie wieder verwundbar geworden sind, tragische Helden – mit jeder Menge Lust auf die Revanche bei 1860 München. [...]