Posts Tagged: Zeitung


22
Feb 10

Ich bin eine Zeitung im Internet

Unser Freund der schönen Zahlenreihen bei meedia, Jens Schröder, hat sich die Mühe gemacht, alle über- und regionalen Zeitungen im Internet zu vergleichen. Mit anderen Zeitungen.

Vergliche man die Reichweite dieser kleinen Postille mit einer echten Zeitung, also verbreitete ich meine Meinung angereichert mit Polizeimeldungen, Restaurant-Tipps, lokaler Sport-Berichterstattung, Infrastruktur- und Wetter-Infos, neben reiner Medienkritik gedruckt, würde Jens “ring2 aus Hamburg-Altona” knapp hinter den Aachener Nachrichten gleichauf mit der Märkischen Oderzeitung und der Fuldaer Zeitung mit 39k Unique Usern auf Platz 91 führen (Quellen: Google Adplanner)

Das ist Strukturwandel mal anschaulich gemacht.


25
Feb 09

Hamburger Abendblatt 3.0 #fail

Abendblatt fail“Dem Abendblatt liegt exklusiv das Internet-Tagebuch (Blog) des Familienvaters vor – mit Einblicken in die Seele eines Verzweifelten.”

… oh wie ist das peinlich. Continue reading →


19
Jun 08

HA bloggt, fast

HA bloggt

Nicht nur ist die Deutsche Bahn eines der Lieblingsthemen deutscher Blogger, sie ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie sich Menschen publizierend mit ihrem bewegten Alltag auseinandersetzen. Dass diese Form sich heute morgen im Hamburger Abendblatt findet, freut mich.

Es zeigt nicht nur, dass Bloggen dem journalistischen Format der Glosse oder Kolumne sehr ähnlich ist (was ich ja schon länger behaupte), sondern auch in Zeitungen gebloggtes seine Berechtigung hat.

Könnten nun andere Blogger sich auf diesen Beitrag beziehen, Trackbacks setzen und sich der Autor daran gewöhnen auf Kommentare und Weiterdenkendes an anderer Stelle zu reagieren, durch Kommentare oder weitere Postings zum Thema, dann wäre das der erste gedruckte Blogeintrag, den ich bemerkt hätte.


12
Jun 08

Businessnews.com abgeschalten

Der Tod des kostenlosen Newsblattes BusinessNews ist nun ein Jahr her. Das Trauerjahr endet.

Nun darf wieder gelacht werden, aber bitte nicht zu laut. Komischerweise scheint bei der VHB noch niemand davon gehört zu haben, dass auch Archive von Zeitungen a.) Backllnks haben, bspw. von diesem Blog, die nun ins Leere führen anstatt ins Nirvana und b.) mit solchen durchaus noch Geld zu verdienen ist im Zeitalter von Long Tail und Contextueller Werbung. Sowas doofes.


20
May 08

Brand der Berliner Philharmonie als Fallbeispiel für Nachrichten im Web 2.0

Ich habe über den Brand in der Berliner Philharmonie über twitter erfahren. Erst nach mehreren tweets zum gleichen Sujet war mir klar, das war kein Scherz von Lobo, sondern das passiert wirklich (Herr Lobo kann Autofahren und auch daran vorbei).

Die gute Nachricht, die Berliner Medien sind sehr schnell zur Stelle. Auch online, und das war vor einigen Jahren noch nicht selbstverständlich. Da sah das so aus, wie aktuell bei der B.Z. online: Keine Meldung, keine Bilder. Morgen vielleicht.

Berlin.de verlinkt auf der Homepage auf die Berliner Zeitung im familieneigenen Verbund und die punktet wiederum mit einem Feuerwehrmann-O-Ton.
Der Tagesspiegel berichtet laufend und hat eine eigene Fotostrecke angelegt.

Der Hauptstadtblog, als Blog-Beispiel, aggregiert weitere Berliner Quellen und berichtet in mehreren Posts.

Drei Dinge scheinen mir da bemerkenswert zu sein:
1. Twitter eignet sich tatsächlich zur Verbreitung von Nachrichten
2. Klassische Medien sind immer noch nicht in der Welt der Aggregation angekommen. Bei keiner der Zeitungswebsites in Berlin finde ich einen Überblick über die aktuelle Bild- und Bloglage.
3. Das liegt vielleicht auch daran, dass es keine aktuelle Web 2.0 Berichtslage gibt. Aktuell finde ich acht Bilder bei flickr. Sowas von rückständig dieses Berlin.


20
Feb 08

London vs. Porsche

london von oben
Zähle vier Porsche und dutzende SUVs von Audi, BMW, Volvo & Co, die geheizt und gehetzt an mir vorbei rasen. Den starren Blick auf die gelbe Ampel gerichtet anstatt nach oben.

schrieb ich letzte Woche. Ich habe mich das auch gefragt, weswegen diese fetten Dinger in die Innenstadt fahren müssen, alle nur mit einer Person besetzt.

Die Lösung der Londoner, so große Luxusschleudern, wie einen Porsche, mit einer Extrawurst an City-Maut zu belohnen, ist mir deshalb sympathisch. Porsche ärgert das und lässt das Unternehmen einen Fehler machen: Es übt Druck auf den Londoner Bürgermeister aus.

Abgesehen von den alten Reflexen, die da ablaufen, wenn ein deutsches Unternehmen der britischen Haupstadt droht, interessiert doch im Ernst keinen, was Porsche da hilfsweise verlaubart: «Sie (die City Maut Erhöhung) wäre schlecht für London insgesamt und würde das falsche Signal senden, dass die Stadt nicht ernsthaft daran interessiert ist, sich als der beste Standort für Geschäfte zu etablieren».

Das veranlasst nun auch den Londoner Bürgermeister zu einem Gegenangriff:

“Porsche’s threatened legal action is a double attack on Londoners. First Porsche are trying to deprive Londoners of their democratic right to decide in the Mayoral election on 1 May whether they want gas guzzling and polluting cars to drive in London when there is absolutely no need for them to do so. Second they are trying to impose on all Londoners unnecessary levels of pollution and greenhouse gases by a tiny minority. No one is allowed to throw their rubbish in the street and Porsche should not be allowed to impose gas guzzling polluting cars on Londoners who do not want them.”