Der Schnee der letzten Wochen ist in der Hamburger Innenstadt nur noch in vermatschter Form anzutreffen und deutlich auf dem Rückzug. “T-Shirtwetter” ruft die Seele, wenn sie bei 4° plus in die Sonne blinzelt. Nun ja, aber immerhin eine Gelgenheit mal wieder mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren.
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Feb 10
StadtRad – Tauwetter in Hamburg
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Feb 10
Aussterbende Talente (1)
“Menschen, die das Wetter aufgrund ihrer Kriegsverletzung vorhersagen können”
(In Hamburg dreht der Wind auf Ost – es wird kalt. Wind und Wetter aus dem Osten konnten vernarbte Kriegswunden übrigens genauer Vorhersagen, als welche aus dem Süden oder Norden. Der klamme Wind aus West mit seiner feuchten, kriechenden Kälte lag da fast gleichauf)
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Oct 09
Fliegendes Wasser vor Sant Elm (Mallorca)
Ich mag es, im Herbst in den Süden Europas zu verreisen. Anders als im Mai kann es (bspw. auf Mallorca im Spätherbst) schwerlich vorkommen, dass in Hamburg 30° und am Urlaubsort San Telmo klamme 16° Celsius herrschen. Und so elend voll und stickig, wie im Juli/August ist es im Oktober auch nicht mehr, Klimawandel hin oder her. Continue reading →
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Oct 09
“Ihr habt die Hose naß” – (FC St. Pauli – 1860 München)
Als ich ein Junge war, bin ich mit meinem Bruder immer, kaum dass es gieße vom Hamburger Himmel, in den nahen Park gegangen und habe gebufft. Je nasser, desto besser konnte man auf dem Rasen rutschen. Später, als jugendlicher Abwehrspieler, kam mir dieses Training dann zupass, wenn ich mit drei oder mehr Metern Anschub losgrätschte und die armen Stürmer mich schon Knie-schlotternd ankommen sahen.
Nass war’s am sonntäglichen Millerntor. Und die ersten 20 Minuten trübe. Fast hätte man es Taktik nennen können, den Alexander Ludwig sich müde flanken zu lassen. Immer von einer Ecke in die andere, zwischendurch ein paar Freistöße. Immerhin, auf Alex konnten wir uns verlassen. 0:0.
Trotzdem fehlte da irgendwie das Vertrauen, blockiert durch so viel wollen. Erst nach der überstandenen Drangphase der 1860er, nach einem Regenguss, der sich ehrlich Hamburger Wetter nennen durfte, brachte der FC das Glitschen und Schlieren in eine Form. Fein, wie Deniz Naki sich immer wieder freifräste.






