Posts Tagged: stpauli


8
Jul 09

Schlagermove, keine Durchfahrt durch St. Pauli

Schlagermove St. PauliAbendspaziergang. Denke an Jolly Roger und lese unwillkürlich “Schlaegermove – keine Durchfahrt durch St. Pauli”. Frage mich, womit dieser feine Stadtteil das verdient hat, dass die Fans des Untoten Udo Jürgens die Loveparade und Michael Jackson überleben dürfen – und das ausgerechnet hier?

Ich kann mich ja selbst in Schlagern verlieren – vornehmlich so gegen 3:00 Uhr morgens, aber einen Move, eine Bewegung habe ich da noch nie ausmachen können. Anders als beim vordergründig ähnlich folkloristischen Disco-Sound übrigens. Für mich wird es am Sonntag keine Durchfahrt geben, kein pilsseliges Erinnerungsschwelgen in Zeiten, wo Jürgen Drews noch ein nett anzuschauender Mann war – und kein balearischer Popmusik-Zombie.
Ich bin A7.


22
Jul 08

Frieda

“Ich war ja von morgens um 6 bis abends um 10 im Lockenpuff”
Video.


29
Jun 08

Ihr könnt nach Hause gehn …

hinz
… in diesem Sinne ein schönes Finale.
(Banner gemopst bei den netpirates)


17
Feb 08

Da fehlte mehr als zwei Minuten

Auf der Homepage von St. Pauli lese ich diese Schlagzeile “Zwei Minuten fehlten zum Sieg” und möchte energisch widersprechen (und gerne belegen).

Da fehlte viel mehr als zwei Minuten. Da fehlte der Wille zum Siegen, der Glaube und die Konzentration.

Nicht verzerrend, wenn in den online Medien von verschenken, aus der Hand geben und so weiter geschrieben wird.


15
Feb 08

Live Twitter vom Spiel Koblenz gegen St. Pauli

twitter st. pauli

Meine Quellen:

1. der Livefeed aus der Flimmerkiste.
2. der himmlische Liveticker von Basisstpauli: http://www.liveticker-basisstpauli.de/

Stpauli@Twitter


14
Feb 08

perplexer Supporter, erbärmlicher Leserreporter

Ich gebe es zu, ich bin ein erbärmlicher Leser-Reporter. Da latsche ich heute morgen durch den Bahnhof Dammtor, auf dem Weg zur Arbeit und mental auch schon halb da, als ich zwei Jungs in St. Pauli-Klamotten sehe. Freue mich kurz und denke daran, wie komisch bekannt die mir vorkommen.

Ein paar Meter weiter sehe ich dann den großen schwarzen Lauchtturm Sako inmitten einer Gruppe von schwarz gekleideten Männern. Ach ja, der FC St. Pauli auf dem Weg nach Koblenz. Aber anstatt meiner Chronistenpflicht nachzukommen ist mein Kopf leer. Hören, wie komisch ich mich nach dem Spiel gegen Jena fühlte, wollen die sowieso nicht – das hier wissen sie wohl selbst. Aber wieso fällt mir nichts zu Koblenz ein? Vielleicht, weil unsere Jungs da nur verlieren können. Gewinnen sie, ist die Welt wieder in Ordnung, aber irgendwie erwartet man das von Stani ja auch inzwischen, dass er die Jungs regelmäßig wieder gerade bügelt nach einer solchen Leistung, wie am vergangenen Freitag. Spielen sie Unentschieden oder verlieren, wäre das schon beinahe ein kleine Serie zur Rückrunde und nur fair nach dem Gurkensieg im Hinspiel am Millerntor. Bei dem Gedanken war ich auch schon aus der Tür.

Da stand ich plötzlich vor Stani, der draussen rauchend stand. Ist eben gut erzogen der Mann und warm angezogen war er auch. “Viel Glück” war dann auch alles, was mir schnell noch einfiel. Eigentlich hätte ich ihm auch noch zur bestandenen A-Lizenz gratulieren wollen, war aber schon weiter, am schnorrenden Punker auf der Dag-igrendwieKsöll-Brücke vorbei in das Arbeitsleben.

Ein erbärmlicher Leser-Reporter ich bin.