Posts Tagged: social web


26
Jan 10

“Meine Welt ist braun-weiss”- das St. Pauli social web zum 100. Geburtstag

Erster Programmpunkt im Jubiläumsjahr des FC St. Pauli ist der Start eines “social web”-Projektes in braun-weiss:

»Ab dem 1. März 2010 können Fans weltweit auf der Jubiläums-Website Fotos oder Videos hochladen, die ausdrücken, wie sehr der FC St. Pauli zu ihrer Heimat geworden ist: sei es die braun-weiße Strandhütte auf Jamaika, das Retter-Shirt auf der 5th Ave-nue oder das Dirndl im St. Pauli-Look. Wer will, kann über sein Foto oder Video von der Fan-Community abstimmen lassen. Dem Sieger winkt ein einmaliger Preis.

Zum offiziellen Geburtstag am 15. Mai ruft der FC St. Pauli die Fans außerdem auf, Wohnviertel, Balkone, Gartenzäune – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – braunweiß zu gestalten.«
(fcstpauli.com)

Ich habe hier immer mal wieder auf die tolle internationale Fanschaft des magischen FC außerhalb Deutschlands hingewiesen. So finden sich Spuren des magischen FC überall im Ausland (auf Santorin und in Bayern). Neuerdings auch in New York. Continue reading →


8
Jan 10

Porno-Filme in 3D oder die rote Medienrevolution

Vor drei Jahren hatte ich ein lustiges und kurzes Gespräch mit Ibo auf der Le Web 3 zum Thema Massenmärkte der Welt.

„Fleisch und Bewegtbild, das sind die größten Märkte weltweit. Fleisch braucht jeder … und jeder sucht nach 2-3 Stunden bewegtem Bild jeden Tag.” sagte er Bedeutung-schwanger, worauf ich antwortete, „dann würde es sich ja lohnen, „Bewegtfleisch“ anzubieten“. Das war quasi mein Einstieg ins Thema :)

Das war natürlich ein glitschiger Allgemeinplatz. Inzwischen aber geht die vielbeschriebene Medienrevolution auch an den Porno-Studios nicht vorbei, wie der neueste “Elektrische Reporter” schön vorführt (ohne was zu zeigen, versteht sich #ZDF).

Ich stelle mir unterdessen “Konsumenten” vor, die mit 3D-Brille vor dem Laptop sitzen. Putziger Gedanke.


6
Jan 10

St. Pauli News & Social Club (stpauli.nu)

Social News-Sites, wie digg.com, das neuerdings unter dem Namen XING firmierende socialmedian oder auch mein Privatprojekt Lieblnk sind feine Beispiele, wie sich die Leidenschaft zu einem Thema in Community-form darstellen kann.

Nun ist es des wenigsten hier verborgen geblieben, dass ich glühender Verehrer des FC St. Pauli, seines lebendigen Stadtteils und seiner Lebensphilosphie bin. Vom Fußball kann man eine Menge für das eigene Leben lernen – und der Verein, der Dich wählt, sagt viel über Dich aus.

Vor einiger Zeit (fast vor 2 Jahren, oha) habe ich die facebook-Gruppe für den Stadtteil St. Pauli gegründet, die inzwischen zu stattlichen 3.800 Mitgliedern angewachsen ist. Die meisten davon fremdsprachlich, können mit meinem Geschwurbel nach den Spieltagen wenig anfangen, weswegen schon vor einiger Zeit die Idee geboren wurde, eine englisch-sprachige News-Community auf Basis der Lieblnk zugrunde liegenden Software pligg zu starten.

Voilá – über die Jahre hatte ich ein wenig Zeit – http://www.stpauli.nu ist soeben in die offene beta gegangen.
Bitte ausprobieren und retweeten :) Forza Sankt Pauli, Forza stpauli.nu :)


11
Nov 09

Social Referrer – soviel zur Relevanz von Blogs und social networks

Ich weiß gar nicht, ob die Idee von Murdoch, die Schotten dicht zu machen, so schlecht ist., bemerkt Don Dahlmann in seinem Blogpost “Murdoch” und greift eine Frage auf, die ich mir gestern auch gestellt habe.

»Wenn sich Traffic immer mehr ins Social Web verlagert und man orig. Inhalte hat, ist “noindex” viell. gar keine irre Idee.«
#Murdoch #Google

Fakt ist: in meiner kleinen Postille verlagern sich die Referrer dramatisch in Richtung social web. Vor noch zwei Jahren waren es in der Regel andere Blogger oder durchgeknallte Verwandte, die außer Google-Nutzern dieses Blog besuchten. Heute kommt über die Hälfte meiner “Leserinnen” aus social networks – ob die weniger verrückt sind sei hier mal dahingestellt.

Gestern waren die größten: Facebook, Twitter und Anke Gröner.


23
Jul 09

Social Media is …

social media is produced ...

»The social media is produced
locally,
by amateurs,
quickly,

and at such an abundance,
that there is no way to filter it,
as it appear.«
Clay Shirky


24
Jun 09

Facebook & Co.: Sterben als Geschäftsmodell

D Sharon PruittIch halte es nach wie vor, für ein durchaus mögliches Szenario, dass Anfang 2010* die halbe Menschheit ihre digitale Existenz verliert, weil nacheinander Twitter, Facebook, StudiVZ und Co. über die Wupper gehen.

(*der Zeitpunkt ist beliebig gewählt)

Dichtmachen können nämlich nicht nur Versandhäuser.

Es muss nur einer nach dem Ausbleiben eines tragfähigen Geschäftsmodells fragen, dessen Äußerungen (anders als meine bspw.) auf den Finanzmärkten Panik auslösen können. Und weit hergeholt erscheint die Frage ja nun nicht, angesichts der burn-rate, die große internationale social networks derzeit an den Tag legen.

Lustigerweise könnte gerade ein solcher Kollaps zu eben diesem verhelfen, dem Geschäftsmodell. Würde Facebook bspw. denn dereinst ankündigen, den Dienst einzustellen, wären doch sicher mehr als 40% der Nutzer bereit, für die Rettung ihres digitalen Gedächtnisses zu bezahlen. Da bin ich mir fast sicher. So ein Modell würde möglicherweise dazu führen, dass web 2.0-Plattformen zu den erfolgreichen Modellen von 2004 zurückkehren, wie sie flickr oder XING vorgelebt haben. Das Geschäftsmodell Premiumdienst erlebte eine neue Blüte. Jeder verstünde doch, dass ein weitere digitale Krise nur abzuwenden wäre, wenn man für die komfortable Verwaltung des “digitalen Ich” eine Gebühr bezahlte.

p.s.: die Stümperhaftigkeit mit der Facebook potenzielle Werbekunden behandelt ;), bestärkt mich nämlich in dieser Ansicht. Ich muss noch erwähnen, dass ich mit Daniela teilen müsste, sollte Facebook dieses Modell übernehmen und mir eine Provision zahlen wollen – diese Thesen entstammen nämlich einem netten Plausch auf dem Hamburger Gänsemarkt und sind hochgradig hypothetisch.