Posts Tagged: SEO


12
Jan 09

We love Tasse (Wonderwoman)

we love tasse
Genussmittel im Büro, Kollegen – das ist eine eigene Welt. Vor allem die Welt der eigenen Kaffee-Tassen und ihre missbräuchliche Nutzung haben da schon zu menschlichen Dramen geführt. Ganze Abteilungen entzweit und Mobbing-Orgien ausgelöst.

Da gibt es nur zwei Lösungen. Entweder jeder hat seine eigene (I love). Die letzte von der coolen PR-Kampagne oder die mit einem treuen Bengel drauf gebügelt. Oder so lustige Sprüche-Tassen, wahlweise in Kombination mit dem Wappen des Lieblings-Vereins (FC St. Pauli in meinem Fall).

Oder alle kriegen die gleiche Einheitstasse (we love).
Besonders gerne genommen, wenn das Unternehmen 10 Jahre alt geworden ist (10 Jahre we love).
Ich stelle mich quer. Habe eben beschlossen, mir eine Wonderwoman-Tasse zu kaufen.

Für die Magie.

(Link: die we love Tasse von Pro7 gibt’s natürlich auch)


8
Oct 08

SEO-Pitch “Radieschenrülps”

Radieschenrülps SEOZum Suchbegriff “Radieschenrülps” findet Google keine Website. Bisher.

Ich habe mich gefragt, wie man am Besten – und am einfachsten – den besten SEO des Landes findet und dann ggf. engagiert. Nach den Erfahrungen mit der Hommingberger Gepardenforelle, einem Heise-Experiment von vor 3 1/2 Jahren und dem Enstehen von digitalen Hoaxes, wie dem Twitter-Kunstbegriff Percanat ist das eine beliebte Methode, das Verhalten von SERPS in ihrer natürlichen Umgebung zu studieren. Quasi den Urknall eines Google-Rankings.

Erinnere mich noch an das , “Befreiphone”-Gewinnspiel zur OMD (das Ranking, die Sieger ;). War das schon ein Pitch oder ein PR-Gag (Gewinne ein IPhone-Kram)? Weiß jemand von einem anderen, einem früheren Versuch mittels SERP-Ranking eine SEO-Agentur zu pitchen?


23
Jul 08

Seo Isses

Ich habe mich schon oft über die merkwürdige Sprache geärgert, wenn es um Nutzer geht, die via Google SERPs oder – noch schlimmer – über Google-Anzeigen zu einem kommen. Von Nutzern zweiter Klasse ist da manchmal die Rede, zumindest ist das dem Tonfall und der geekelten Körperhaltung vieler Diskutanten anzusehen, dass sie das zumindest meinen, wenn sie von “echten Lesern” reden.

Dazu fällt mir heute dieses Statement von welt online Macher Robert Bosch auf. Und ich bin entsetzt – ;) – denn ich bin seiner Meinung:

Was ärgert Sie an der Diskussion um den “Welt”-Erfolg am meisten?
Dass viele Leute SEM von SEO nicht auseinander halten können. … Dazu ärgert mich noch, dass SEM-Traffic nicht so viel Wert sein soll wie normaler Traffic. Das Gegenteil ist der Fall: Traffic aus Suchmaschinen-Marketing ist zum Teil sogar wertvoller. Zumindest, wenn ich das richtige Suchwort belege. Ein Beispiel: Wenn ich “Detroit Motorshow” belege und der Nutzer findet dann einen Artikel dazu inklusive Galerie und Messe-Highlights, dann sind alle glücklich. Der Nutzer hat seine gewünschten Informationen gefunden. Die Seite hat einen Besucher mehr. Und unsere Werbekunden erreichen exakt ihre Zielgruppe.

nebenbei: Zum Thema “echte Leser”

update: Ja, es kommt vor, dass Blogger Beiträge “nur” wegen Google posten. Oder wie welt.de-Autoren ihre Headlines dem Inhalt optimiert anpassen. Oft ist es aber so, dass (meist zweideutige) Formulierungen, der polemischen Politur des Artikels geschuldet, Google Nutzer auf das Blog locken, die tatsächlich dann *nicht* das finden, was sie suchen (bspw. “Schablonen für Intimrasuren” oder Infos über “nackt segeln”). Und nein, das ist hier nicht gemeint.


30
May 08

duplicate content, der Berliner Kurier, ein Mantel für die Mopo und wieso denn kein SEO für Print?

Morgenpost, Berliner Kurier

Als ich Mitte 2003 begann in Berlin zu arbeiten und ich jeden Tag den Berliner Kurier lesen konnte, viel mir als Hamburger sofort die Verwandtschaft zur Hamburger Mopo auf. Nicht nur war das Format ähnlich, auch die sanfte Selbstironie, die durch das Blatt und die Texte fließt, war mir vertraut. Ich mochte den Kurier sofort, seine konsequente Ost-Sicht genauso, wie das Überdrehen der Bush-o-phobie bei seinem erneuten Wahlsieg. Allein der Berliner Kurier hat weniger studentische Leser, als die traditionell im Uni-Milieu verbreitete Mopo. Ein Potenzial, das sich aber auch in Berlin durchaus heben lassen könnte – das nur nebenbei. Auch der bedingungslose Regionalbezug ist bei beiden Boulevard-Blättern ähnlich. In Hamburg noch wichtiger, will man von jemand anderem, als von Springers Erben informiert werden.

Heute, wie schon immer, in Hamburg wie in Berlin ist der Sport in der Stadt eigentlich das Wichtigste, die Kulturkalender, der Stadtteiltratsch über lokale B-Promis. Große Kultur findet man weniger in beiden, genauso, wie internationalen Gossip. Den dann meist kommentiert, denn recherchiert.

So ist es nur konsequent, wenn beide Boulevardblätter in Mantelthemen, wie dem internationalen Panorama kooperieren. Der kommt bei der Mopo aus Berlin und führte an der Griegstraße zu Unmut. Zu Unrecht, denn Konkurrenz droht der Mopo lokal. Dem Hamburger Abendblatt mit seiner immer besser werdenden Berichterstattung über den magischen FC beispielsweise, kann man nur durch konsequente Lokalberichterstattung sich vom Leibe halten. Von der BILD ganz zu schweigen.

Wirkt dann doch aber komisch, wenn man beide Mäntel dann nebeneinander liegen hat.
Als Randbemerkung: Aus SEO-Sicht auch bemerkenswert, dass sich der Artikel nur auf dem Angebot von BerlinOnline findet. Die Mopo kriegt wohl nur den duplicate content ;(

disclaimer: der Autor hat BerlinOnline von 2003 bis 2007 beraten.


29
Feb 08

Nur zu 82% suchtgefährdet

… das ist die gute Nachricht, dass Blogger, die sich “bist Du süchtig nach Bloggen?” fragen, das bei einem amerikanischen “Dusselwidgetanbieter” in einer Umfrage versuchen herauszufinden, nur zu 82% sind.

Es bleibt also noch ein wenig Luft zum Arbeiten und zu Robert und der 100% Tagesdosis.
Außerdem bestätigt das auch, dass Blogger wirklich jeden Schiet bloggen.
Auch wenn immer 82% Suchtgrad herauszukommen scheinen, nicht hellhörig werden (1,2).
Ist das eigentlich schon black hat SEO?
Sowas.


23
Jan 08

Horst Schlämmer der böse Nachbar

Ok, die Bildchen sind harmlos, aber die linkische Nachbarschaft könnte aus Sicht von Google schon als schlechte Nachbarschaft bezeichnet werden. Zumal nicht klar ist, was zukünftig auf der Seite abgehen wird. Für mich reichte das auf jeden Fall, um meine Verlinkung zu überprüfen und alle Schlämmer Links entsprechend upzudaten.
schrieb sosblog.info

Für Robert scheint das auch auszureichen sein Archiv zu druchflöhen.
Das hat eben bei mir auch stattgefunden.
“Backlinksterben für Horst Schlämmer – und bei VW (oder ihrer Agentur?) immer noch kein Verständnis vom langen Pfad. Sowas!