Posts Tagged: Saison


5
Aug 09

Saisonziele 2009/2010 als Kettengebet #fcsp

Stoeckchen

Dein Verein heißt:
Fußballclub Sankt Pauli, oh FC St. Pauli … von 1910 übrigens. Continue reading →


19
Jun 09

FC St. Pauli: meine Dauerkarte 2009/2010 – ab in den Süden

Dauerkarte 2009/2010

Die Dauersitiuation bei den herkömmlichen Dauerkarten hält an beim FC St. Pauli. Wie 2008/2009 und 2007/2008 gibt es keine neuen Dauerkarten für das Millerntor.

Es sei denn, man hatte die Ausdauer, sich im März in eine lange Schlange einzureihen, um eine der 2.500 Dauerkarten-Süd zu ergattern.

Mit der Lizenz zum singen. @momo aufstehen!” :)


25
May 08

9:0

DSC00020.JPGDie Bergedorfer konnten einem auch wirklich leid tun, an diesem Abschiedssonntag auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn in Altona. Abschied von der Oberliga, Abschied von diesem Stadion – wo nächste Saison die Mädchen des AFC ihre Heimspiele wohl spielen werden. Abschied von einer Saison, die Altona 93 zur absoluten Nummer drei in Hamburg macht, Fußball der viel Spaß macht. Beim Zuschauen, Anfeuern und Mitfiebern.

Forza AFC- und nächstes Jahr an der Hoheluft, in einem neuen Stadion. Und Auswärtsfans, die Edelitalienern am Eppendorfer Weg in die Blumenkübel göbeln. Hihi.


21
May 08

FC St. Pauli: Sauber-Männer

umkleidekabineEs gehört schon eine große Portion Chuzpe dazu, als FC St. Pauli eine Aktion zu unterstützen, die sich um die Sauberkeit und Modernisierung von Umkleidekabinen kümmern will.

Nicht lange her, da riskierten die eigenen und Gast-Spieler mindestens eine gefühlte Rückreise in die eigene Jugend, wenn sie die Umkleiden im alten St. Pauli Klubheim nutzten:

„Bei uns haben sich auch Olli Kahn und Stefan Effenberg wohl gefühlt“, sagt Paulis lebende Zeugwart-Legende Claus „Bubu“ Bubke. Und das, obwohl sie unter den im Winter oft kalten Duschen gefroren und sich im abgeranzten Kabinentrakt unter dem Schankraum wahrscheinlich so manchen Fußpilz geholt haben.

O.k., das Projekt, in Kürze, schreibt mir Björn heute per E-Mail: Der Weltpokalsiegerbesieger FC St. Pauli und Lamisil suchen Deutschlands heruntergekommenste Umkleidekabine. Bis 18. Juli 2008 kann jeder deutsche Sportverein Bilder oder Videos seiner ruinösen Vereinskabine auf die Aktionsseite www.neue-kabine.de hochladen und eine Sanierungsunterstützung von 20.000 Euro gewinnen.

Die Aktion startet in diesen Tagen, morgen werden bspw. Fotos mit Brunnemann, Boll und Eger geschossen – was ja auch darauf hinweist, dass uns Brunne in der nächsten Saison erhalten bleibt ;)

Mir schießt da sofort die alte Umkleide meines SC Nienstedten in das Gedächtnis, die Erinnerung allein schon ein wenig modrig, wie der Geruch, der sich auch noch aufdrängt.
Ein wenig Trauer mischt sich dazu, über die vergangene Jugend und das abgerissene Klubheim. Bangen um den Fußball und Gedanken über die neue putzige Fassade der Südtribüne.


20
May 08

2. Bundesliga: Sonntags ohne Mittagessen ins Stadion

DSF | USPEben beim Mittagessen noch einmal über die Frage gesprochen, wem denn der Fußball gehört. Da erreicht mich per Fanclub-Newsletter, dass die kommerzielle Formatierung des Fußballs eine weitere Drehung nimmt:

gleich wird es über die Ticker der Republik kommen, denn in der kommenden übernächsten Saison werden die Spiele am Sonntag in unserer Liga bereits um 12:45 starten. Ich weiß, die Anzahl der Gänger zum Gottesdienst ist wohl hier eher klein. Aber vielleicht gibt es ja noch Menschen, die am Sonntag um diese Zeit mit der Familie essen oder anderweitig gesellschaftlichen Verpflichtungen nachgehen.

Hintergrund für diese Entscheidung ist die Vorverlegung von zwei Bundesligapartien auf 14:45 oder 14:30, um stärker auf dem asiatischen Markt präsent sein zu und um weiter Rechtepakete für das TV schnüren zu können.

Freitags, sonntags und Montags könnte ich kotzen.

Ich auch, gerne auch auf chinesisch!

update: sehe gerade, dass die Schanze schon gestern gemeldet hat ;)

update zwo: Corny und der gesamte FC St. Pauli sind strikt dagegen, bibelfeste Paulianer von ihrem sonntäglichen Döner wegzuholen:

Corny Littmann: “Um die Zeit isst der Deutsche doch, da steht das Mittagessen auf dem Tisch. Ich finde das alles schon sehr skurril und frage mich spontan, ob man da wohl noch Einfluss nehmen kann.”

-via-


27
Dec 05

„Nee, Bargeld gibt’s nich!“ – Tipps für Umtauschwillige und Geschenkeopfer

Heiligabend
Das kann der besten Tante passieren. Sie liegt beim Wiehnachtsgeschenk vollkommen daneben. Erntet nur ein gequältes, „oh, das ist aber schön“. Eine Tante von Welt weiß, das jetzt der Satz „Ich habe die Quittung noch, kannst Du gerne umtauschen. Soll Dir ja gefallen und nicht mir“ kommen muss. Das wäre geklärt.

27.12. – irgendeine Innenstadt

Die eigentliche Hürde kommt aber noch. Vollkommen entnervte Saisonarbeiter stehen einer Horde Kundenverwandter gegenüber die nur eines wollen: Bargeld!
Jetzt ist es wichtig, ein paar rudimentäre schauspielerische Fähigkeiten auszuspielen:

Schon vor Betreten des Ladens auf Überlegenheit einstellen. Verpasse einem Hund, der vor dem Geschäft wartet, einen Tritt oder geben Sie einem Bettler die Bahrainischen Buti, die Ihnen im Weihnachtstrubel angedreht wurden. Das stärkt.

Wenn Mann es nicht geschafft hat die Freundin/Schwiegermutter oder Teamassistentin zu schicken, dann hilft kein freundlicher Blick und kein Flehen. Vergiss es gleich. Hier herrscht Krieg!
Alle Versuche wegen Produktmängeln an Bares zu kommen scheitern. Sie führen unweigerlich zur monatelangen Reparatur des Geschenks. Mit viel Glück bekommt man einen Gutschein eines Ladens, den man sowieso nie wieder betreten wird. Also schlecht.

Besser: fasele gleich zu Beginn etwas von Inhaltsirrtum, wahlweise Rechtsfolgeirrtum.

Wichtig dabei: immer wieder § 119 sagen, gerne auch auf jede Erwiderung des Gegenüber. Wie ein Mantra. Ich habe noch keinen Verkäufer erlebt, der sich gerne mit einem RA oder 1A-Rechtschutzversicherten anlegen wollte.

Die Folge ist immer: Bargeld. Lacht.

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