Posts Tagged: Netzwerk


1
Apr 08

Deutsche verlasst StudiVZ, geht zu facebook

Bild 2.pngDie Bandagen werden härter, mit denen die social networks um ihre Nutzerschaft kämpfen. Vor einiger Zeit sorgte ein Video für Aufsehen, das StudiVZ als StasiVZ verunglimpfte, vielleicht Nutzer zu kaioo locken sollte, einem unbekannten Hamburger social network mit einer netten Idee.

Dieses hatte offiziell genauso wenig damit zu schaffen, wie wahrscheinlich facebook in Deutschland (wo ist bei facebook.de eigentlich das Impressum?) mit der facebook page “Deutsche verlassen StudiVZ für Facebook”.

Eigenwillig.


25
Jan 08

facebook: pAALez vous francais?

AAL facebook


AAL steht für “Andere Arbeiten Lassen” und hat einen schlechten Ruf. Meist, weil Betreiber eines Netzwerkes meinen, so Kosten zu sparen, ohne wirklich etwas dafür zu geben. Ein wenig ist das natürlich im System “Community” immanent, das heißt, nicht zu vermeiden, wenn man eine betreibt. Das kann man auch als “Aufforderung zur Beteiligung” verstehen.

Die Idee von facebook, seine Länderversionen, wie die in Frankreich und Deutschland, von den Nutzern übersetzen zu lassen, ist also entweder eine Spitzenidee oder eine Frechheit.

Ja nachdem. Mein Französisch wird dadurch leider ebenfalls nicht besser ;(


15
Jan 08

Das war blogfrei.de

blogfrei

Es war eine schöne Zeit.
Eine Heimstatt von Blogs, die ich Menschen zur Verfügung stellen konnte, die das Bloggen mal ausprobieren wollten.
Beide, Noah und Momo, sehr eigen und imho durch ihre Leidenschaft auch sehr lesenswert.

blogfrei.de lief auf einer alten MT-Installation, die ich wahrlich nicht mehr im Griff hatte, Momo hat sich in Richtung shifting reality weiterentwickelt (blogfrei war doch aber ein schönes label ;) und Noah hat ihr neues Blog auf ihrer Domain laufen, was ja auch Sinn macht.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank für viele lebendige Blogartikel und mehr als nur dahingedachte Gedanken.


15
Jan 08

Nie gehört

“Howzat media investiert in trivago” ist so ein Satz, der die blubbernde 2.0-Blase für mich manifestiert. Den naiven Versuch offenlegt, die Tatsache zu vernebeln, dass man eben zu spät auf den Zug aufzuspringen versucht, der für andere schon im Nirgendwo angekommen ist, diese schlimmen Nichtnamen für irgendwas.

Das geht aber noch weiter und wird dann erst richtig witzig:

David Soskin und Hugo Burge, die Macher der Reise-Plattform Cheapflights (www.cheapflights.com), investieren über ihr Unternehmen Howzat media in die Reise-Community trivago (www.trivago.de). Wir sind froh, unsere erste Investition in Deutschland, Europas größtem Internetmarkt, zu machen. trivago konkurriert erfolgreich in einem wirtschaftlich etablierten und stark wachsenden Sektor”, kommentiert Soskin die Investition. Über die Höhe der Finanzspritze ist nichts bekannt. Vor trivago investierte Howzat media bereits in das soziale Netzwerk Wayn (www.wayn.com), die britische Immobilien-Suchmaschine Zoomf (www.zoomf.com) und die Bewertungsplattform TrustedPlaces (www.trustedplaces.com).

Sowas.


7
Jan 08

Meine Daten, mein Profil, mein Netzwerk?

Es ist Zeit für eine Debatte. Eigenwilligerweise wird sie sowohl in den USA, als auch bei uns in Deutschland.

http://blog.broadbandmechanics.com/2008/01/opt-in-controls-for-allowing-your-info-to-be-exported


20
Dec 07

Format-Prinzipien für eine Blogzeitung

“Zwei doofe, ein Gedanke”

Vor reichlich zwei Jahren saß ich mit alten Redaktionskollegen zusammen, leider immer noch Nicht-Bloggern, und besprach ein Konzept für ein Blogs übergreifendes Format, das wir 1996 schon mal hatten, nur das Wort Blogs gab es damals noch nicht. Im wesentlichen war dieses Gespräch der Anstoss zu blogfrei, einem Bloggernetzwerk, das immerhin zu so schönen Blogs, wie Momos Metalust und Noahs Blog geführt hat. Eine geplante Entwicklung gab es da nicht.

Zum einen, weil mir schlicht die Zeit fehlte. Zum anderen, weil Blogger und Blogs, eben wegen ihrer Persönlichkeit in Person, Schrift und Stil nicht so einfach zu aggregieren oder “redaktionell” zusammenzubringen sind. Das weiss jeder, der schon mal bei einem Gruppenblog, wie bspw. shifting reality mitgeschrieben hat.

Letztlich sind die Readers Edition, der Spreeblick Verlag, sowie Blogbote und Adical Versuche auf diesem Weg, über den seit Auftauchen eines redaktionellen Bloghubs namens The Issue, wieder diskutiert wird.

Ich möchte die Ideen bei Cem zum Anlass nehmen, ein paar Format-Prinzipien für ein solches Unterfangen zu skizzieren. Interesse an einem solchen Projekt habe ich nämlich immer noch.
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