und eine Mopo auch. Der Boulevard ist hungrig nach Emotionen, und Boulevardmedien funktionierten so gut, weil sie das schnelle Emotions- und Informationsbedürfnis von Menschen eben nicht fundiert, sondern katapultierend transportieren. Das Auge kennt keine Filtermechanismen, die Botschaft kommt an. Immer.
Weil man sich vielleicht nicht so gut vorstellen kann, wie es aussieht, wenn ein Mensch gerade sechs Meter tief aufs Betonpflaster gefallen ist, oder einfach, weil Fotos des Opfers auf dem Markt waren, veröffentlichten Bild.de und Express.de Bilder, die den Fan in einer Blutlache zeigten. Bei Bild.de war er auf dem Bauch liegend von der Seite zu sehen, auf dem Foto bei Express.de lag er auf der Seite, die Tätowierungen auf seinem der Kamera zugekehrten Rücken waren gut zu sehen. … (BildBlog)
Neu ist die öffentliche und wahrnehmbare Gegenwehr der Leser, wenn Zeitungen mit großen Buchstaben und rotem Blut um ihre Gunst buhlen und dabei Grenzen überschreiten. Continue reading →


