Posts Tagged: Mobile


10
Mar 10

Big Phone Guy in my office




“I’m on a boat in Holland! IN HOLLAND!!”

Mein Kollege Hanno hat denselben Klingelton, wie der Big Phone Guy aus Großbrittanien. Glücklicherweise, denn ansonsten hätte ich noch länger auf den Genuß dieses Videos warten müssen.


10
Nov 09

Doch Ihre Sterne kannst Du nicht verschieben

“Das Sonderbare und Wunderbare
Ist nicht imstande, ein Kind zu verwirren.
Weil Kinder wie Fliegen durch ihre Jahre
Schwirren – Nicht wissend, wo sie sind.

Nur vor den angeblich wahren
Deutlichkeiten erschrickt ein Kind …”
Ringelnatz

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Deutschland in diesem Themenkomplex derzeit nicht zum Kreis der weltweit führenden Länder gehört.” Die Kompetenz der Bürger im Umgang mit dem Internet und mit digitalen Daten solle von Politik und Wirtschaft gefördert werden. Auch Kinder und Jugendliche an den Schulen sollten früh an das Internet herangeführt werden, um eine verantwortungsvolle Teilnahme an der Informationsgesellschaft zu ermöglichen. Dazu gehöre auch das Schulfach Medienkunde, das eingeführt werden müsse. (Holger Schmidt)


18
Nov 08

Sturm im Blackberry-Land – Blackberry Storm

blackberry storm 9500 vodafone“Machen Sie mal eine typische Handbewegung” hatte der selige Robert Lemke seine Gäste bei der legendären Fernsehsendung “Was Bin Ich” immer gefragt, um einen kleinen und meist wenig hilfreichen Hinweis darauf zu geben, welchen merkwürdigen Beruf der Gast denn habe, bevor die Stamm-Kandidaten das Raten loslegten.

Das ist nicht nur eine gefühlte Fernseh-Ewigkeit her, heutzutage wäre es außerdem schwer, einen Beruf zu finden, der eine eigenartige Handbewegung erfordert. Continue reading →


16
Nov 08

Lufthansa – Mobile Handy-Bordkarte und das Finanzamt

mobile Bordkarte auf das Handy. Von Lufthansa. Foto: flickrEs gehört zu den lustigen aber nervenden Geschichten, die das behördliche Leben schreibt, wenn die Lufthansa beispielsweise Bordkarten digital an mein Handy verschickt, das Finanzamt aber die Bordkarte im Original verlangt, damit sie verifizieren kann, ob ich tatsächlich geflogen bin.

Nicht nur, dass ich meine Bordkarte ausdrucken kann wie oft ich möchte, also n Orignale existieren, sie ist auch noch einem dieser modernen Codes gespeichert, die wir Krickeleien einer 2-Jährigen aussehen. Was ist daran denn noch aussagekräftig? Eine der vielen Farcen, die dir eine Verwaltung spielt, die anstatt Stichproben, die vorverurteilende Vollbeleg-Kontrolle propagiert. Krank.


10
Sep 08

swype – die Revolution der Texteingabe. Endlich

swypeZwei Blogger, die ich regelmäßig lese, sind derzeit auf der Techcrunch50 in Kalifornien und beide jubeln über die Präsentation des Start-Up swype, das anscheinend einen Weg gefunden hat, Texteingabe über so etwas, wie ein leichtes und persönliches Steno zu realisieren.

Wer einmal die Input-Hilfe des Apple Iphone erlebt hat, das in diesem Zusammenhang ein echter Rückschritt zu T9 ist, der einzigen halbwegs als Standard durchgehenden Lösung im Bereich Texteingabe. Das liegt an der faschistoiden Art, wie Apple seine Vorschläge in meinen Text drückt.

Apple war es auch, die den grundsätzlichen Ansatz, den swype wohl auch verfolgt, Texteingabe über Touchscreen als erster vesuchte. 1993. “Der Newton zeichnete sich durch eine lernfähige Handschrifterkennung aus”, wurde aber vom Markt nicht angenommen. Auch weil die “Erkennung” gar nicht wirklich erkannte, sondern eine Sprache war, die mühsam erlernt werden musste. Das gab es später beim Palm auch nochmal.

Mit dem Finger oder dem Griffel fährt man nur die Buchstaben auf der Tastatur nacheinander pro Wort ohne Absetzen ab und der Algorithmus erkennt das Wort mit hoher Trefferquote.

Nun weiß ich, dass eine gute Präsentation beeindrucken kann, vor allem, wenn man vorher so viel ordinäres sich hat anhören müssen, mit einer gehörigen Portion Jetlag in den Knochen. Aber Präsentationen kann man so optimieren, dass die Trefferquote hoch ist. Ich bleibe skeptisch – vermute aber auch, dass Nokia, Microsoft oder gar Apple diesem Heilsversprechen – einfaches, natürliches Eintippen Eingeben von Texten auf mobilen Geräten – nicht widerstehen können und die kleine junge Firma noch binnen Jahresfrist in einem großen Konzern aufgeht, wie einst Jaiku bspw..

Lernen muss man swype übrigens auch.


2
Sep 08

1bis3 business lunch: mobile marketing mit Sarik und Co.

SIDE KlosHeute Mittag war ich zum ersten “1bis3 business lunch” (Host: abc-digital) eingeladen, so heißen Geschäftsessen mit Vortrag heute. Vortragende waren Hartmut Herrmann (klarmobil), Torsten Appel (phimobile) und “uns” Sarik Weber von cellity.

Eine schöne Veranstaltung, die Mittagessen und Branchen-Gequatsche zu verbinden suchte.

Fazit: Gelungen.

Nachfolgend ein paar Gedanken und Notizen, Thesen und Anregungen, die ich mitgenommen habe. Zum diskutieren, kommentieren oder aber ignorieren:

These (meine): mobile 2.0 ist noch weit weg. Die Denke in MNO’s ist noch sehr “walled garden”, auch wenn mobiles Internet über das iPhone zum Erlebnis wird.
Gegenthese (Sarik): “60% des mobile traffic in den USA führt zu social networks”

Ich frage mich, wie lange die Datenumsätze noch den ARPU der Netzbetreiber stützen. Selbst bei VMNO’s scheint das eine signifikante Umsatzgröße zu sein. Habe das Gefühl der Markt zieht, vor allem diejenigen, die keine Netze unterhalten müssen und die Netzbetreiber geben in kleinen Schritten nach. Trippeln in Richtung Datenflatrates.
-> Dann aber bitte nur für Postpaid-Kunden, die kenne ich (MNO) nämlich wenigstens.

These (meine): Einen so schnellen Preisverfall, wie bei DSL und Co. werden wir mobile nicht erleben. Es sei denn, die Verluste aus dem Connectivity und Datengeschäft lassen sich über andere Dienste recoupen. Im Grunde besteht kein Anlass für die drei Netzanbieter in Deutschland, den Zugang zu verbilligen (Stichwort Oligopol).
Antithese: Anyone?

“Notizen”
- 25% der Downloads (Java-App) sind alte Geräte (3-4 Jahre)
- “iPhone geht auch mit discounter”
- Ansehen, wenn verfügbar: Notfallapp der Apotheken
- “Verbraucher hassen mobile marketing”
- “Brauche ich in 2 Jahren eine “Spam-SIM”, mit der ich alle diese Gewinnspiele und Apps ausprobieren kann, ohne meine innere Welt zu offenbaren?”

Sehr anregend, und herzlichen Dank Thoralf für die Einladung. Komme gerne wieder – und ab nu ist “1bis3″ auch bei Google zu finden :)

(Übrigens ein echtes Erlebnis darüber hinaus, stellt ein Besuch des Herrenklos im Souterrain des SIDE-Hotels dar – Foto)



klarmobil.de