Posts Tagged: Katastrophe


21
May 08

Neue Anstoßzeiten 2009: DFL-Entscheidung-”eine Katastrophe für den Fußball”

DSF | USPDer Konkurrenzkampf um den Platz an der Sonne auf Europas Fußballplätzen ist unerbittlich. Wie weiland im vorletzten Jahrhundert beuten die Verantwortlichen ihre Ressourcen bis aufs Blut aus, um die scheinbar bestmögliche Position im Kampf um die Führungsposition zu haben.

Was sich hier wie eine Abhandlung aus der Kolonialzeit anhört oder vom neokapitalistischen Treiben einiger Hedgefonds abgeleitet sein kann, ist die einzig logische Folgerung, die man aus der letzten Entscheidung der DFL zur übernächsten Spielzeit bezüglich der Anstoßzeiten ziehen kann.

Die DFL hat in ihrer großen Weisheit zur Stärkung ihres Aushängeschilds noch einmal sämtliche Spielpläne durcheinander geworfen. Ab sofort werden aus dem Salamispieltag mit drei Terminen je Runde noch mehr dünn geschnittene Scheibchen für den Fan, denn mit Freitag (20:30), Samstag (15:30, 20:30), Sonntag (14:45!, 17:00 – 20:30!), gibt es gleich fünf Termine, auf die sich der Fan einstellen muss.

Wesentlich härter als die Bundesliga hat des die Fans im Unterbau getroffen. Schon jetzt mussten die Anhänger sich teilweise Urlaub nehmen, wenn sie ein Heimspiel ihrer Mannschaft sehen wollten (Wochenspieltage um 17:30 Uhr, Freitag um 18:00 Uhr). Doch in naher Zukunft gibt es dazu noch Ärger mit dem Pfarrer und der Familie. Wie anders ist ein Termin um 12:30 Uhr zu deuten, der jetzt für die Zweite Liga am Sonntag vorgesehen ist. Dazu kommt ein “Top-Spiel” am Samstag um 13:00 Uhr. Der gemeine Stadiongänger geht der DFL anscheinend am Allerwertesten vorbei. Wie könnte dies Vertretung der Profi-Klubs sonst auf die Idee kommen, ihre Fans derart zu verprellen.

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20
Aug 07

Pop voraus

Es ist ein Phänomen für das es bestimmt einen Namen gibt – und einen Experten, das Voraus in gesellschaftlichen Diskussionen, das dann beim Eintreten der Klima-, Renten-, oder Dingsda-Katastrophe als gelutschter Drops daher kommt, noch einmal aufgewärmt auf dem Boulevard dann phlegmatisch hingenommen wird.

Le Conferencier, gelegentlicher Gastblogger hier, hat sich des Themas Klimawandel und der naiv-niedlichen Warnungen in Zeiten des Überfluß, während der Neuen Deutschen Welle angenommen.

Sie philosophierten über ein „Tretboot in Seenot“, begehrten die „Sennerin vom Königssee“ und wollten „Einmal nur mit Erika“ dieser Welt entfliehen. Durch unsere naiven Plattenkäufe machten wir so manchen deutsch singenden Künstler zum Penthouse-Besitzer. Den Pulitzer Preis hätte keiner der Songschreiber abgeräumt. Aber in einigen wenigen Songs verbarg sich eine beklemmende Botschaft, die heute dank der bevorstehenden Klimakatastrophe aktueller und realer denn je erscheint.


23
Feb 07

450 ppm. – irgendwann im Frühsommer 2020 geht die Welt unter

Reblog: Copenhagen

In 13 Jahren geht die Welt unter, die wir kennen. So oder so.
Wir haben die Kündigung für unser Zimmer in der großen Wohngemeinschaft erhalten, wegen zu häufigen Störens. Nie haben wir den Dreck, den wir gemacht haben auch wieder abgebackt. Nie den Müll runtergebracht. Obwohl, das stimmt nicht ganz. Wir haben ihn nur immer neben den Mülleimer gestellt. Nach uns die Sintflut.

Ich habe auch schon öfter die Wohnung gewechselt, die Gegend, die Stadt. Komischerweise lebt man bis zum letzen Abend wie schon die Jahre zuvor. Man kauft beim Bäcker um die Ecke zwei Croissants und flucht jeden Abend über die Parkplatznot. Am Tag der Wohnungsübergabe wundert man sich dann ein wenig über sich selbst. Wie selten man doch an diesen Augenblick gedacht hat, vor lauter Alltag.

Der Nachbar, der immer morgens heiß badet und dabei mit seinem Popo auf der Emaille herum quietscht, der muss nun 2020 mit einem Ausziehen. Ob er will oder nicht.

Noch sträuben wir uns, geben dem Alltag und der Gewohnheit nach. Auch der Gewohnheit, bei drohenden Katastrophen uns mit Popmusik betäuben zu lassen. Ein globales singen pfeifen im lichten Walde.

Eigentlich ist Gewohnheit eine gute Eigenschaft. Sie hilft, uns an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Irgendwann gewöhnen wir uns an alles, auch den morgendlich quietschenden Nachbarn über uns.

Der Todfeind der Gewohnheit ist die Zeitnot. Die Frequenz mit der Zyklen nun durchlaufen, ist einfach zu hoch. Wir müssen uns wohl warm anziehen, denn unser dickes Fell schützt nicht mehr. Immerhin, wir haben noch 13 Jahre Zeit uns daran zu gewöhnen, ausziehen zu müssen. Punkt 450 ppm ist es soweit, irgendwann im Frühsommer 2020.


3
Sep 05

Katrina und das Ende eines amerikanischen Mythos

Foto via Flickr.com under CC LizenzHurrikan Katrina hat Amerika im Mark getroffen. Dennoch zweifelt wohl niemand daran, dass die amerikanische Nation auch diesen Schicksalsschlag verkraften und meistern wird.
Das was aber wohl für immer beschädigt sein wird ist der noch immer lebendige und bis ins Groteske überhöhte Mythos der Siedlersolidarität, die Amerika angeblich so groß gemacht hat.

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5
Jan 05

Gequirlte Scheisse?

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Nach all dem Guten, das die Flutkatastrophe in Südasien in den Menschen weltweit hervorgebracht hat, folgen nun immer mehr Nachrichten über gewissenlose Katastrophengewinnler. Ringfahndung.de hat im Pressedienst Pressetext.de ein besonders perfides Ehepaar aus Österreich gefunden. Wir möchten diese virtuellen Katastrophengewinnler zur digitalen Fahndung ausrufen.

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31
Dec 04

Rutscht gut rüber, liebe ringFahnder …




02932

Originally uploaded by individual8.

und bitte im neuen Jahr nicht vergessen trotz der vielen Ungeheuerlichkeiten, Katastrophen und Mutationen dem Teufel eine lange Nase zu zeigen.

Euer Fahnderfounder. EPH.

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