Posts Tagged: Kaffee


25
Sep 09

“we love” Caffee

we love Tasse - urban outfittersHeute ist Tag des Caffees, oder wie wir in Hamburg sagen “Kafffe”.
Seit Anfang des Jahres im Büro immer aus meiner “we love Tasse“.

Heute ist Tag des Kaffees 2009 (via tip.Berlin – 25.09.09)

Der “Tag des Kaffees” wird seit 2006 immer am letzten Freitag im September gefeiert.


30
Mar 09

Altonaer Rebellen-Kaffee in Berlin-Mitte

Altonaer Rebellen-Kaffee in Berlin Mitte

Vor ein paar Jahren hat ein kleiner rebellischer Kaffeeimporteur ein kleines Lager mit Verkaufsraum in meiner Straße aufgemacht, das Café Libertad, das den gleichnamigen Arabica-Kaffee direkt aus Mexiko bezog – echten Rebellen-Kaffee, in den Hochlagen Mexikos angebaut und mit einer Portion Wut und Attitude nach Europa verschickt.

Der Café ist lecker – kommt aber nicht an die italienischen Klassiker heran. Ist ja auch einerlei, er transportiert eben das, was uns Altonaern an unserer Stadt so gefällt: das anders sein, das nicht-Hamburg sein, die Freiheit und Sehnsucht eben.

Letzte Woche trinke ich eben diesen Kaffee in einem kleinen Laden an der Memhardtstraße, der früher mal ein Döner-Imbiss war. Drinnen ist es gemütlich, die Farben rot und grün überwiegen in gedeckter Form. Lustigerweise heisst das Café “Liberta” – und ich fühle mich ein wenig zuhause, ausgerechnet in Mitte :)


12
Jan 09

We love Tasse (Wonderwoman)

we love tasse
Genussmittel im Büro, Kollegen – das ist eine eigene Welt. Vor allem die Welt der eigenen Kaffee-Tassen und ihre missbräuchliche Nutzung haben da schon zu menschlichen Dramen geführt. Ganze Abteilungen entzweit und Mobbing-Orgien ausgelöst.

Da gibt es nur zwei Lösungen. Entweder jeder hat seine eigene (I love). Die letzte von der coolen PR-Kampagne oder die mit einem treuen Bengel drauf gebügelt. Oder so lustige Sprüche-Tassen, wahlweise in Kombination mit dem Wappen des Lieblings-Vereins (FC St. Pauli in meinem Fall).

Oder alle kriegen die gleiche Einheitstasse (we love).
Besonders gerne genommen, wenn das Unternehmen 10 Jahre alt geworden ist (10 Jahre we love).
Ich stelle mich quer. Habe eben beschlossen, mir eine Wonderwoman-Tasse zu kaufen.

Für die Magie.

(Link: die we love Tasse von Pro7 gibt’s natürlich auch)


5
Oct 08

Shell: “30 Liter Kaffee”

30 liter kaffe“Wenn Sie unser neuen V-Power 95 tanken,
Laden wir sie zu einer Tasse Kaffee ein,
Mindestens 30 Liter”

Wo andere gestümpertes Deutsch sehen, ahne ich ein Gedicht. Ein Marketing-Gedicht über den Wert von Alleinstellung, jenseits von Bonuscard-Folter und Datenschutz-Gau. Wo sonst bekommt man 30 Liter Kaffee für ein paar Cent mehr pro Liter Sprit. Immerhin ist Schumacher mit dieser Art der Motivation Weltmeister geworden, dank Shell. Ich kenne nicht wenige, die Schumachers Art zu fahren, mechanische Prosa nannten.

Wer jetzt das Wort Doping in den Mund nimmt, der bedenke, wo diese Tankstelle liegt. Auf dem Weg von St. Pauli zur A7 kann so mancher Nachtschwärmer sich für die Fahrt nach Neumünster (stellvertretend für Schleswig Holzbein) gefühlt fahrtüchtig saufen.

Ich habe mich inzwischen von den 30 Litern Kaffee erholt, der Tank ist immer noch randvoll.
Gute Fahrt.


13
Mar 06

La Tazza d’oro vs. Mauro

… wir Ottenser sind ja von Natur aus Caffé-affin. Es soll hier sogar noch ein paar Röstereien geben.

Auf dem Weg von einem Termin habe ich fürs Büro zwei meiner Lieblingssorten mitgenommen. Der Cafféladen in der Bahrenfelder Straße ist zwar teuer als das italienische Kaufhaus in der Schanze liegt aber auf dem Weg.

Ich vertell euch dann, welcher Caffé beim Test mit meinen Klienten und Talkgästen besser abgeschnitten hat.


31
Aug 04

Berlin im Spätsommer: Sehnsucht nach der gelben Gefahr

Ich werde sie vermissen, da bin ich mir ganz sicher. Wenn ich diese Tage durch Berlin laufe und die Kastanien bereits in matschigem Braun erscheinen, dann weiß ich, ich werde sie vermissen, die Wespen dieses Sommers.

Es ist noch keine 10 Tage her, da saß ich in meinem Lieblingsfrühstückslokal. Diesen Morgen hatte ich mir eine exquisite seltene Hochlandkaffeesorte ausgesucht und freute mich auf mein allmorgendliches Rührei. Als mein herrlich dampfender Milchkaffee vor mir stand, wollte ich ihn mit Zucker verfeinern (ein weiser Italiener erzählte mir einmal, dass 1/3 der Tasse mit Zucker aufgefüllt werden muss – das traue ich mich aber nicht).

Auf einmal fielen acht Wespen aus dem Zuckerstreuer direkt in meinen leckeren Kaffee. Nicht dass es mir etwas ausmachte – es wunderte mich nur.

Nächsten Morgen sah ich, dass das Kaffeehauspersonal im süßesten Kampf dieses Sommers aufgerüstet hatte. Kurzerhand hatte man den Zugang zum “Gelben Leckerland” versperrt. Am nächsten Morgen waren kurzerhand die Zuckerstreuer gegen Dosierpackungen aus Papier ausgetauscht.
Respekt für diesen kleinen Sieg.

Heute, zwei Wochen später sehne ich mich bereits nach dieser Plage zurück. Der kleine Winter ist da. Das Hoffen auf einen schönen Spätsommer hat begonnen. Das Symbol dieser Hoffnung: Gelb.