
Inzwischen finden sich im Netz viele Diskussionen über die Hooligan-Auseinandersetzungen an der Hoheluft beim Spiel des AFC gegen Chemnitz. Nun nimmt Spon das Thema auf.
Während die meisten Fans der Heimmannschaft Altona 93 nach dem Schlusspfiff im Stadion blieben, griffen draußen 250 Antifa-Aktivisten Fans aus Chemnitz an, die sie dem rechtsradikalen Spektrum zuordneten. Auch später konnten die etwa 240 eingesetzten Polizeibeamten streckenweise nicht verhindern, dass es rund um das Stadion sowie auf zwei Hamburger Bahnhöfen zu Auseinandersetzungen kam.
Das war vorherzusehen, gelten doch große Teile des Chemnitzer Anhangs als rechtsradikal. Nach Angaben im Chemnitzer Fanforum wurden Autos mit Chemnitzer Kennzeichen “entglast” und überhaupt alle “hellblauen” über einen Kamm geschert, so die wesentliche Kritik.
Ich verstehe die Codes dieser Szene nicht. Überhaupt ist es mir ein Rätsel, wie das da bspw. in Chemnitz funktioniert. Interessant ja doch, dass in Ultra-Foren gemeinsam diskutiert wird, trotz des Hasses. Sonntag kloppen, Montag chatten, ODER WAS?
“Im Grunde sind das ja Auseinandersetzungen zwischen Landvolk und Städtern, die da sich manifestieren”, mutmaßt mein Mittagessen-Partner gestern. “Das sieht man doch schon daran, dass rechte Fans “Karl-Marx-Stadt” skandieren. Da wird es so vollends grotesk.”
Grotesk, ja.
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