Posts Tagged: Hamburger Abendblatt


15
Dec 09

Paid Content geht natürlich nur, wenn er einzigartig ist – auch in Hamburg

Stationen Stadtrad Hamburg
Das sind alle Stationen des Stadtrad Hamburg im Überblick.
Quelle: StadtradHamburg.de – kostenfrei

Das hier ist der dazugehörige Artikel im Hamburger Abendblatt:
Paid Content Wall Hamburger Abendblatt
Quelle: abendblatt.de – kostenpflichtig

Hintergrund: Das Hamburger Abendblatt macht seit heute große Teile des Lokalteils online zahlungspflichtig. Interessanterweise nicht oder erst später via Google.


15
Dec 09

Paid Content: abendblatt.de als Abo – finde ich gut

Hamburg. Es ist aussichtslos, spotten Experten. Es ist selbstmörderisch, argwöhnt die Konkurrenz. Es ist unverschämt, denken die Nutzer. Und doch werden wir es tun: Wir wagen, Werthaltiges im Netz künftig nicht mehr zu verschenken, sondern zu verkaufen.

… so beginnt die Rechfertigung des stv. Chefredakteurs des Hamburger Abendblatts, weshalb nun große Teile des Online-Angebotes ebenfalls nur per Abo, also neudeutsch als paid content angeboten werden sollen. Das Argument Qualitätsjournalismus ist eines, das mich auch nicht überzeugt – und dennoch finde ich den Schritt gut und in Teilen richtig.

Wenn es ein weiter so nicht gibt, die Refinianzierung von Redaktionen und Verleger-Rendite über Werbung online nicht (mehr) funktioniert (wobei man sich man anschauen muss, wer hier die Preise verdirbt ;), dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten.

  • 1. Ich muss mein Angebot so wertig machen, dass ich trotzdem zu hohen Preisen Werbung verkaufen kann. Dieses Modell beobachte ich bei Die Zeit online gerade.
  • Oder ich muss 2. es mit paid content probieren, zumindest für die Teile meines Angebotes, von denen ich annehmen kann, dass sie eigenstehenden Nachrichten- oder Informationswert besitzen.
  • In beiden Wegen liegt allerdings ein großes Wagnis. Das Versprechen zu halten, entweder gegenüber der Werbewirtschaft oder den zahlenden Kunden, dass der Wert meiner Postille, die Marktführerschaft des HA in Hamburg bspw. sich nicht aus der Vertriebsmacht des Axel Springer Verlages erklärt, sondern in der Qualität der Inhalte und das Verlangen der Leser für sie eine Wand zu erklimmen. Die Bezahlwand kann hier liebgewonnenen Selbstbetrug zerstören oder zu neuer Kraft im Journalismus beitragen. Ich bin sehr gespannt.

    Disclosure: Ich bin privat Abonnent des Hamburger Abendblatt, beruflich arbeite ich mit einigen seiner Mitarbeiter gerne und gut zusammen.


    25
    Feb 09

    Hamburger Abendblatt 3.0 #fail

    Abendblatt fail“Dem Abendblatt liegt exklusiv das Internet-Tagebuch (Blog) des Familienvaters vor – mit Einblicken in die Seele eines Verzweifelten.”

    … oh wie ist das peinlich. Continue reading →


    6
    Feb 09

    Müll gehört in die Presse

    Müll gehört in die Presse

    Ist mein Beitrag zum Wochenende.
    Übrigens habe ich im Abendblatt immer noch keinen Mucks zu dem Nazi-Skandal beim HSV gelesen. Vielleicht ja am Wochenende. Im Journal womöglich? “Gätjen trifft: Campino Milligan”, wäre doch ein famoses Format.


    17
    Jul 08

    HHer Dialoge: Zeitungstausch

    Eben am Dammtor:
    Zeitungs-Abo-Ranholer: “Wollen Sie ein Hamburger Abendblatt?”
    Passant: “Nein, aber Sie eine ausgelesene MoPo?”

    Zeitungs-Abo-Ranholer: denkt kurz nach, dann sagt er “ach ja, so für nachher!”
    (sic!)



    Hamburger Dialoge ist eine Adaption dieser Idee des Hauptstadtblogs.
    Mit Empfehlung des Hauses: «Hier nix Wedding. Hier is‘ Neukölln!»


    19
    Jun 08

    HA bloggt, fast

    HA bloggt

    Nicht nur ist die Deutsche Bahn eines der Lieblingsthemen deutscher Blogger, sie ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie sich Menschen publizierend mit ihrem bewegten Alltag auseinandersetzen. Dass diese Form sich heute morgen im Hamburger Abendblatt findet, freut mich.

    Es zeigt nicht nur, dass Bloggen dem journalistischen Format der Glosse oder Kolumne sehr ähnlich ist (was ich ja schon länger behaupte), sondern auch in Zeitungen gebloggtes seine Berechtigung hat.

    Könnten nun andere Blogger sich auf diesen Beitrag beziehen, Trackbacks setzen und sich der Autor daran gewöhnen auf Kommentare und Weiterdenkendes an anderer Stelle zu reagieren, durch Kommentare oder weitere Postings zum Thema, dann wäre das der erste gedruckte Blogeintrag, den ich bemerkt hätte.