Was Moslems in dänischen Zeitungen im Namen der Meinungsfreiheit ertragen müssen, ist für die chinesische Regierung und das chinesische OC imho nur billig.
-via
Posts Tagged: Boykott
25
Mar 08
Satire: Das Logo der Olympiade 2008 künstlerisch gesehen
25
Mar 08
Steinmeier beeindruckt China
«Die Bundesregierung sagt den Chinesen unmissverständlich: Schaffen Sie Klarheit! Wir wollen genau wissen, was in Tibet passiert ist», sagte Steinmeier der «Bild»- Zeitung.
… und die chinesische Regierung ist so mächtig beeindruckt, dass sie sogleich einen Sack Reis umfallen lässt.
Man beachte die Vergangenheitsform. Interessiert da Herrn Steinmeier nur, was “passiert ist” oder auch das, was passieren wird.
Passieren werden wohl nach den ganzen weich gespülten Lobbyisten-, Fußballtrainern und Friedenspolitikersprüchen auch die olympischen Spiele.
Allein, ansehen muss man sich die ja nicht.
Wenn man den Freiheitskampf der Tibeter als einen gerechten versteht, dann ist ein Boykott der Eröffnungsfeier für unsere Politiker Pflicht und ein Konsumverzicht auf die Fernsehbilder aus Peking eine machbare Alternative, ohne sich des Vorteils zu berauben, die ein solcher Event auch politisch und kommunikativ bringen würde..
Eine Absage der gesamten Olympiade 2008 in Peking halte ich letztlich für richtig, weiß aber ebenfalls nicht, ob ich in der Lage bin “auch B zu sagen”.
4
Feb 08
2.500 Kehlen mehr
Der Millerntor Roar bekommt wieder Futter. Nach Begraben des Millerntaler, wohl auch nicht durch Boykott, sondern nach Toren dürstend werden weitere 2.500 Paulifans die Nordkurve erklimmen. Das wird spannend …
Ob der anvisierte Dreier gegen die stark abstiegsbedrohten Thüringer (18 Uhr, Millerntorstadion) tatsächlich eingefahren werden kann, wird dann vor Ort von 2500 Zuschauern mehr als sonst beobachtet werden können. Wie das Abendblatt erfuhr, will Präsident Corny Littmann heute offiziell bekannt geben, dass die Überbauung der Stehplätze auf der Nordtribüne – mit Ausnahme des Daches – schon zum ersten Heimspiel des Jahres abgeschlossen sein wird.
29
Jan 08
Alle gegen den Millerntaler
Nein, er hat es nicht leicht. Er ist einfach nicht erwünscht. Der Millerntaler, der neue Biergroschen am Millerntor.
Im Blog “The hell of St. Pauli” wurde ein offener Brief an die Vereinsführung veröffentlicht, dem sich alle wichtigen, und vor allem sehr viele, Fanorganisationen anschließen.
Dieses Vorhaben stößt in weiten Teilen der Fanszene des FC St. Pauli auf großes Unverständnis, da die Einführung dieser Stadionwährung für den Stadionbesucher keinerlei nennenswerte Vorteile hat
Ein Auszug der Unterzeichnenden:
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24
Jan 08
Millerntaler, Du kleine Stadionwurst
Ich werde daraus nicht schlau und je länger diese Diskussion um den Millerntaler dauert, desto weniger mag ich ihn.
Er tut nämlich genau das, was gute Promoaktionen nicht machen dürfen: er limitiert und schränkt ein.
Abgesehen davon, ob ursprünglich geplant war, die Fans am Millerntor zu ihrem Glück zu zwingen (was ja bekanntlich immer nach hinten losgeht), also nur noch den Millerntaler an den Bier- und Wurstständen anzunehmen, ist die jetzt, zuletzt in der Mopo, kommunizierte Lösung auch nicht viel besser: Einige Stände nehmen demnach EURO, andere *nur* Millerntaler.
Die Stände am Millerntor werden mit der Einführung des Millerntalers aufgeteilt. An den meisten Wurst- und Bierbuden werden die St. Pauli-Anhänger zunächst noch mit Bargeld bezahlen können.
So ein Humbug!
Einzige Rettung für das angeschlagene Projekt:
- duales Kassieren an allen Ständen
- Kommunikation als reines Sammlerstück – mehr ist er nämlich nicht – und merke: wer am Millerntor mit Effizienz argumentiert, hat schon verloren. Das solltest Du, Cornelius, eigentlich wissen.
- Einrichten einer Tauschbörse/Spendenbörse für nicht genutzte Taler
- Unterstützen eines St. Pauli Projektes. Wie ich höre braucht Benny’s Projekt Viva Con Agua gerade wieder eine Spritze.
- Verankerung im Stadtteil. Bspw. durch Förderung der Mittagessen für Schüler der Gesamtschule St. Pauli, da hakt es seit Jahren dank Herrn Hartz und seiner Armutsgrenze.
22
Jan 08
Millerntaler
Ehrlich, ich verstehe die Aufregung nicht.
Ja, der Millerntaler ist ein Promogag, nahe läge, dass er vom Pokersponsor unseres Vereins, pokerroom.tv unterstützt wird.(ist das eigentlich so?). Wird er aber wohl nicht, sondern vom Caterer aus Flensburg.
Habe die Flyer auch gesehen an diesem schönen Sonnabend am Milerntor.
Und?
Grundregel einer Promoaktion ist, dass sie uninteressierte nicht behindert, interessierte Fans anspricht. Mal witzig, mal unterschwellig, mal in Form von Jetons, die man sammeln und einlösen kann. Ich kann daran nichts Schlimmes entdecken.
Sicher, es muss weiterhin auch mit Euro bezahlbar sein (siehe Regel 1 ;), aber das scheint ja gewährleistet zu sein.
Selbstverständlich könnt ihr auch weiterhin das Bier und die Wurst bzw. das Fischbrötchen an den Verkaufsständen im Millerntor-Stadion in Euro bezahlen.
Update: Genervt sind die Paulianer wohl in erster Linie von der Art der Kommunikation. Bei der anscheinend angedachten Poker-Dauerkarte müsste man das wohl offensiver besprechen, um ins Feld schießende Paranoia abzufangen, und davon haben wir ja ne Menge am Millerntor – übrigens aus schlechter Erfahrung, dass hat zuerst mal nix mit dem Sponsor zu tun.
Update II: Einen Bierboykott halte ich aus zwei Gründen für eine eigenwillig doofe Idee. Erstens ist das gerade der Bereich in dem der Verein am reellsten am Umsatz beteiligt wird, anders als bei den Merchandising-Einnahmen. Zweitens ist ohne Bier das schönste Spiel nur halb so schön.
Weitere Infos:
Basisstpauli Forum
Offizielle FAQ zum Millerntaler


