Posts Tagged: Anzeigen


6
Jun 08

St. Pauli Nachrichten

st. pauli nachrichtenGratuliere herzlich zum 40jährigen Bestehen. Die Anfänge waren sicher spannender als die Gegenwart, weniger eiseitig Stadtteil-bezogen. Wird mal wieder Zeit die andere Seite St. Pauli’s die sich inzwischen im heimischen Fußballklub manifestiert, mit deinen Wurzeln zu verbinden. Was könnte das für eine schöne Postille werden.

Meist sei von den fabulierten Schlagzeilen diejenige genommen worden, über die in der Redaktionsrunde zuvor am lautesten gelacht wurde, etwa: «Angst und Schrecken über Venlo – Wollte Franz J. Strauß Lufthansa-Jet kapern?» Bald fingen die Leser wegen der örtlichen und inhaltlichen Nähe zum Hamburger Kiez an, Kontaktanzeigen zu schicken, die später unter der Rubrik «Seid nett aufeinander» liefen.


30
Jan 08

Virales Grün – virale Parteien-Werbung im Wahlkampf

zeit für grün
Die Grünen schalten keine Anzeigen, sie kleben sie. Und zwar an Ampeln, genau in der Blickrichtung, die der geneigte Wähler einschlägt, wenn er gebannt auf die beiden roten Männchen starrt und auf den Wechsel wartet. Von Rot auf Grün.

Man könnte die Agentur, die dahinter steckt umarmen, so schön ist die Idee, hätten sie sich nicht auch an Personen statt nur an Farben versucht. Der Hinweis am Gänsemarkt, dass Grüne Spitzen-Frauen keine “desperate housewives” seien, stinkt dagegen voll ab. Virale Parteien-Werbung in Wahlkämpfen stehen ja ganz am Beginn – ein Anfang scheint zumindest bei den Grünen gemacht.

Übrigens: Wer ist denn das hier?
Ole alt


14
Jan 08

Solange sich “trip advisor” so anstellt, braucht sich “qype” keine Sorgen zu machen

Putzigerweise wurde mir per “facebook-activity-feed” mitgeteilt, dass sich ausgerechnet Stephan Uhrenbacher, der CEO von Qype, eines social network für lokale Kleinanzeigen, bei der facebook-Applikation “local picks”, ein social network für lokale Kleinanzeigen vom web 2.0 Portal “trip advisor”, angemeldet hat.

Nun kann man sich darüber freuen, dass solche Methoden, sich mal kurz anzusehen, was der Konkurrent so macht, so öffentlich werden. Ich habe mich darüber gefreut, dass “local picks” mir bei der Anmeldung vorschlägt doch mal ein paar Restaurants aus meiner Nähe zu bewerten. Eines aus Paderborn, Bad Harzburg und Leipzig. Ich wusste ja, dass in den USA Entfernungen anders empfunden werden. Aber so daneben liegend, hatte sich dann auch die Anmeldung erledigt. Sowas?


2
Jan 08

Johannes Boie: Wo er recht hat, …

Wer sich dem Online-Chaos mit eigener, vielleicht gar kontroverser Meinung, ohne eigene Plattform und Unterstützertruppe (wie bekannte Blogger sie haben), dafür aber mit vollem Namen stellt, muss froh sein, nicht sofort gegoogelt und virtuell an die Wand gestellt zu werden. Wenn sich ein paar der bekannteren Blogger auf eine Person eingeschossen haben, hat der Betreffende nichts mehr zu lachen. In die Debatte ohne eigene Plattform einzugreifen, bedeutet, Öl in das Feuer zu gießen, das einen grillt. Greift man in die Debatte nicht ein, muss man sich – zumal als Journalist – sagen lassen, man habe „das Internet und die Blogs nicht verstanden“.

Das muss man konstatieren: So isses.
Die manchmal an Vorsatz erinnernde, hysterische Trollfütterung und der aggressive Abgrenzungswahn gegenüber dem rechten, linken, reichen oder armen, unwissenden, unpopulären Nachbarn sind vielleicht zwei, wenn auch nur teilweise Ausschlag gebende, Gründe, weswegen deutsche Klubs sich immer noch so schwer tun in der Champions League. Von deutschen Blogs mal ganz zu schweigen.

Zum weiterlesen: weitere Gedanken zum Thema Blogs in 2008 bei Nico Lumma und Herrn Mayer an der Blogbar.

VIA Lieblnk


27
Sep 07

Soll ich mal das Abmahnen anfangen?

… das frage ich mich in letzter Zeit häufiger. Auch im Zuge der Diskussion mit den Spameinträgen bei lieblnk.de.
Zumindest eine Warnung in Form einer Rechnung würde ich gerne demjenigen schicken, der dieses Blog als Jobanzeigenblatt mißbrauchen möchte.

Der “Störer”, also derjenige, der den Nutzen eines solchen Spamming hätte, ist schnell ermittelt:
“(die) Amerikanische Firma „ACG Logistics“ sucht (nämlich) nach Mitarbeiter in Europa fuer die Arbeit im Logistikbereich.”

Kann doch sein, dass irgendein dummerhaftiger Headhunter denkt, die trieben sich hier rum, die Profilogistiker.

Bei einem “Interessante(n)r Job mit guter Verdienstmoeglichkeit.” sollte doch auch etwas Budget für eine Stellenanzeige drin sein. Zumal es die auch kostenlos gibt.

Ich fühle mich hin und hergerissen. Bin ja sonst nicht so fundamentalistisch, wenn es um Verdienste geht. Dann doch aber mit etwas mehr Schmiss und Schmalz hier geposted. So bitte, dass ich lange überlegen muss, ob das nun eine Meinung oder Werbung ist.

Brauche ich eigentlich so etwas, wie eine Preisliste vorher? Ich bin verwirrt und ein wenig verärgert.


20
Jun 07

M-Dot: Ein Deutungsstreit unter Ironmännern

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Es ist schon komisch, dass überall, wo sich Menschen zusammenfinden, die ähnliches tun, schnell irgendjemand dem anderen abspricht eigentlich dazu zu gehören.

Stolpere gerade über einen kuriosen Streit über den Begriff “Ironman” und wer ihn denn wohl tragen darf.

Charlie Yu streitet sich beim Branchendienst T-Dot um dieses Thema mit Chris Hauth, meinem Cousin.

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