Spreadshirt: erbärmliche Einnahmen

Ehrlich, ich war geschockt, als ich heute las, dass der “Top-Designer”  bei Spreadshirt seit dem 8.6. nur knapp 500 Eur an Provision verdient hat.

Ich weiss, Spreadshirt verdient über den Long tail, ähnlich wie die Hamburg Mannheimer, wenn man das böse formulieren will. Dennoch, ich dachte es gäbe zumindest EINEN T-Shirt Designer, meinetwegen aus Berlin, der von dem Schiet leben kann. Traurig das Web 2.0 in Deutschland.

(Quelle: Spreadshirt Newsletter)

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10 comments

  1. Eigentlich ist das doch kein Wunder. Die Nettopreise sind schon so hoch, dass man als Webmeister nicht viel mehr als einen Euro draufschlagen darf, um überhaupt etwas zu verkaufen.

    Und mal ehrlich. Spreadshirt ist so verbreitet, dass wohl nicht nur ich auf die Idee käme den T-Shirt-Spruch zu kopieren und ihn am Bewerbenden vorbeizubestellen.

  2. erik,
    nicht verwechseln: es geht hier *nur* um die einnahmen aus dem *marktplatz* .. der ist seit 8.6. neu, und im gegensatz zum shop, wo die meisten leute zwischen 6-10 euro an provision kassieren, liegen die provisionen für ein motiv dort eher bei 1-5 euro. zu dem thema ob man davon leben kann, will, soll – was auch immer – hab ich diese woche auch mal was geschrieben (s. link).
    viele gruesze aus leipzsch,

    ami.)

  3. Moin Ami,

    bin eben aufgestanden und habe mir sowas auch schon gedacht. Danke für die Korrektur.
    Bei der Gelegenheit würde mich dann doch mal interessieren, mit wieviel die Topshops so nach Hause gehen am Ende des Monats.

    Gebt ihr da Hausnummern raus?

  4. … okay. Hausnummern gefunden.
    Die deutschen Topdesigner, so habe ich den Beitrag verstanden können ihr Miete bezahlen, also zwischen 400 und 800 EUR im Monat.

    Die success story kommt dummerweise aus England und hat in seinem Shop eine Konversionsrate von 0,0005 %. Verdient sagen wir an den 15 T-Shirts am Tag 30 Pnd. – macht 900 Pfund im Monat. Je nachdem, o der Kerl in England wohnt, kann das sehr wenig sein.

  5. also zahlen über die shoppartner bzw. deren köpfe hinweg geben wir nicht gerne raus. allerdings werden wir wie im ersten interview nachfragen und überlassen es den partnern, was sie preisgeben wollen.

    und klar, wenn du es richtig ernst nimmst, kannst du schon mehr verdienen – aber die frage ist ja die hauptmotivation und ob man das überhaupt will bzw ernst nimmt. um es mal mit einer fussball floskel zu formulieren: von nichts kommt nichts .. und leider ist uns auch noch keine patentlösung dafür eingefallen, wie man geld “im schlaf” verdient ;)

  6. Spreadshirt verdient über den Long tail? Ich dachte, die verdienen über die Anzahl der verkauften T-Shirts? Und wenn die Reseller auch über die Anzahl der verkaufen T-Shirts verdienen, wieso machen die dann kein Marketing?

  7. Na ja – und ich bin ja wirklich ein “Freund des Hauses” ;) – euer Modell sit ja so erfolgreich, weil es dem Geld verdienen im Schlaf sehr nahe kommt.

    Da sind eure Auftraggeber gleich ihre ersten Kunden. Bombe!
    Das interessiert mich aber eher am Rande und ich kann natürlich sehr gut verstehen, dass Ihr, als Mediatoren da keine Aussagen macht. Mich interessiert die Lage in Deutschland, die Stimmung.

    Warum macht das so einen Unterschied, ob ich das in Frankreich oder England starte, was ja euer Vorzeigeprojekt mit den Fußballshirts zeigt. Was läuft hier schief, ist es ein Timingproblem oder eine kulturelle oder eine strukturelle Besonderheit, dass innovative Web 2.0 Projekte hier immer eine Spur kleiner ausfallen als anderswo?

  8. also ich kann davon leben, yiiihaaaaa

  9. Meine Doofe Frage !

    Kann man mit Spreadshirt Millionär werden ??

    Ich sage ja wenn man die coolsten T Shirts generiert und Sie dann an die geilsten Typen und Tussys verkauft. Also derzeit ist ja das Oktoberfest der tolle Renner für Spreadshirt Shirts.

    Viel Spass mit den Shirts und auch auf dem Oktoberfest.

    Gruss Hans.

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