Die Empörung, um die Vermarktung der XING-Profile von Premium-Nutzern oder das Klammern an verwertbaren Profildaten bei StudiVZ sind erste Symptome einer Auseinandersetzung, die gerade erst beginnt. Der Kampf ums Profil. “Wem gehört das eigentlich”, wird spätestens dann gefragt werden, wenn ich Dank openID nicht bei jedem Social Network meine kompletten Daten eingeben muss oder möchte, wenn sich Menschen an ihr Grundrecht erinnern, weil es in den Brunnen gefallen ist das Baby, vielleicht durch einen Stalker, vielleicht durch Big Brother Schäuble.
Dann schlägt die Stunde einer IDBank, die meine Freigaben treuhänderisch verwaltet und für mich monetarisiert. Ob das eine private, staatliche oder ein NGO sein sollte muss und sollte diskutiert werden.
Ein Schritt in diese spannende Richtung unternimmt Yahoo!, indem es openID anbindet:
Yahoo will openID unterstützen und seine rund 248 Millionen Nutzer-Konten openID-fähig machen. Damit können sich Yahoo-Nutzer nun via openID bei verschiedenen Websites authentifizieren, ohne dort einen eigenen Login-Namen und ein Passwort festlegen zu müssen.
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