“miserable failure”, das abrupte Ende einer legendären Google Bomb

Dieses Journal war noch kein Blog als ich damals einen Artikel über die wohl bekannteste Google Bomb las. Die Idee war so einfach, wie bestechend. Verlinkte man eine Seite unter einem bestimmten Stichwort, bspw. die Eigenschaft “miserable failure” mit der Seite des Präsidenten bei whitehouse.gov öfter, so speichert Google diese Seite mit eben diesem Stichwort zusammen. Bei den Suchen nach “Failure” oder “miserable failure” taucht die gebombte Seite dann an erster Stelle der Suchergebnisse auf – oder wenn man bei Google auf den Button “auf gut Glück” klickt.

Bis heute.

Nach über sieben Jahren endet damit ein Dauerärgernis, das Google nicht nur in den Verdacht politischer Subversivität brachte, sondern regelmäßig auch für diffamierende, werbliche und für Propagandazwecke missbraucht wurde. Versuche mit bekannten Google-Bombs am Montagvormittag bestätigen die Behauptung: Zumindest bei Google ist George W. Bush nun kein jämmerlicher Versager mehr. (…)

-via-

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