Mehr Braun als Gold

sehr sanktpaulimässiges klo

“Das war dann aber ein tiefer Griff ins Klo”, so sagte das unser Englischlehrer immer nach einer mißlungenen Klausur. Dummerweise auch bei unserer Abitursbesprechung.
Es hat nachher doch geklappt, wurde aber eng.

Auch St. Pauli wird sich noch manches Mal an diese 92.te Minute erinnern. Sie haben jetzt sogar noch ein paar Stunden Ruhe im Bus und auf der Autobahn, um sich ordentlich zu grämen. Darüber, dass sie den Sack nicht zugemacht haben, Mitte der ersten Halbzeit, als Fürth zeitweise in die Regionalliga abstieg. Mental gesehen.

Wahrscheinlich war der Film doof, den die gestern noch gesehen haben. Immerhin, dieses komische neue Ritual, immer in einer Auswärtsstadt in ein Kino zu gehen und, wie Eger gestern, die Gastgeber zu ärgern, indem man sich über ihre Kinos lustig macht, das wird wohl ein Ende haben. Vor allen Borger, Mann wird der sich ärgern – Scheissfilm – das erste Mal, dass es so aussah, als ob er seine stoische Souveränität in der Kabine gelassen hat. Und das macht den doch Mann aus.

Diese unkonzentrierten Abspielfehler warns, und die Erkenntnis, sich fröhlich allein geschlagen zu haben, wird die Jungs in Braun heute auf ihrem Weg nach Hause begleiten. Allein, es ist gut, dass das Spiel gegen 1860 kein “Spitzenspiel” wird. Das steht St. Pauli noch nicht zu.

So. Das darf aber wirklich die letzte pädagogische Niederlage sein.
Danke. Schönen Sonntag nach Franken.

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6 comments

  1. … und ich konnte wegen Krankheit nichtmal ins Stadion gehen…

  2. schon fast wieder in alten zeiten. kurz vor schluss….es tut so weh.

  3. Ja. Da werden wir noch lange dran denken. Der Borger auch befürchte ich ja.

  4. oh ja der besonders. zehn minuten zuvor lobte ich ihn. ich sollte es lieber lassen.

  5. Ja. Ich auch. “Der Borger gefaäält mir wieder gut heute”, habe ich gesagt. Sowas.

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