Das war ein langer Fußballtag, dieser zweite Advents-Sonntag. Anders als letzte, die gesamte letzte Woche, war die Sonne zu sehen, als ich gen Millerntor radelte. Warm und ein wenig erhitzt kam ich an und mir das fast wie Frühling vor, im Vergleich zum letzten Heimsieg. … rrrrriiit … Ende der zweiten Halbzeit, St. Pauli hatte besser gespielt, aber einfach nur ein Tor geschossen. Inzwischen aber der merkwürdig verwachsene Wata (nicht falsch verstehen – ein großer Fußballer) getroffen und ein kleiner Schiri komisch gepfiffen – wir hatten zwei Buden. Es stand 1:2 und ich zweifelte, an den Jungs, am Millerntor.

Aber die Magie kam zurück. Mächtige Magie, die da bei Stanis Einwechslung uns alle verzauberte. Morike Sako mit einem Traumtor brachte uns zurück, Marcel vollendete dann den kollektiven Willen, monströs gegen die Koblenzer wirkend, fast schon brutal, wie diese Liebe mit unseren Gästen umgeht. Am Ende Jubel, auch über die feinen Paraden von Matthias Hain, ohne die es kein Wunder am Millerntor gegeben hätte heute. Das Bier im Regen schmeckte dann nochmal so gut, die Messe war gelesen, Markus Serie gehalten.
Tags: FC St. Pauli, FCSP, Koblenz, Magie, Millerntor


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Was ist bloss los? :) Wir gewinnen solche Spiele. Die Einwechselung zieht und Sako schiesst ein Tor! Ich hab Angst, in zwei Jahre Champions League. Oh Gott!
Sowas geht dann eben nur am Millerntor – und keine Sorge, so kommt man nicht in die CL ;)