Lost in Deutschland (Formatkritik)

lost in d

Wer Mario Sixtus “elektrischen Reporter” kennt, der wird am Intro der ersten Folge von “Lost in Deutschland” erkennen, aus welchem Stall diese Produktion kommt (den Hinweis auf das Video bekam ich dann auch hierher ;).

Eigentlich nichts Verwerfliches daran, erfolgreiche Konzepte anzuwenden, zumal, wenn es die eigenen sind. Könnte so eine Art “Senderkennung” werden, das Stakkato-s/w-Intro der Lichtenblinken Produktionen.

Ansonsten klauben die Macher fröhlich aus der TV-Kiste der 90er Jahre: bei Stefan Raab (durch die Gegend rennend Passanten befragen, 1994, in etwa) und bei der ARD (putzige Ausländer erklären Deutschland, nur diesmal ein Engländer anstatt Franzose, etwa 1998) ohne, dass es so wirkt, als hätten sie darüberhinaus noch weitere Ideen für das Format.

Das Thema ist schön gewählt, aber ein wenig lieblos umgesetzt. Die Hinweise auf Atomraketen sind sogar ein wenig doof. Online Formate haben aber immer auch alle Freiheit, kein Thema zu banal, es nicht zu probieren. Und wer meint es besser zu können, kann ja umgehend eine Replik aufnehmen, schreiben, oder posten.

(update: Das Projekt scheint inzwischen eingestellt zu sein, lese ich gerade an der Blogbar)

Blog: Lost in D

2 comments

  1. Der steigende Bedarf an Funk- und Fernsehübertragung sorgte dafür, dass ab den 1960er Jahren weltweit viele neue Fernseh- und Fernmeldetürme gebaut wurden.

    Nicht in allen Ländern fanden Sendetürme aus Beton größere Verbreitung. Während sie in Deutschland (sowohl Alt-BRD als auch Ex-DDR), den Niederlanden und Tschechien recht häufig sind, wurde diese Bauweise in Großbritannien und den USA nur sehr selten angewandt.

    Quelle: Wikipedia
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehturm

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