Liebling

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In Kopenhagen habe ich mich mit Marc und Felix darüber unterhalten, dass man so seine Lieblingspostings hat, die eigenen.

Ja und weil die Leser unserer Blogs immer die Angewohnheit haben, diese mit Nichtachtuung zu strafen, haben wir uns beim Bier und 21° C ein “Stoeckkerhavn” zugeschmissen.

Also ihr beiden; hier mein “Lieb Ling” als repost. Felix, irgendwie hast Du quasi das Stoeckkerhavn ausgewählt, das ich hier reposte:


Originalposting vom 26.07.05 10:16

ciadirector.jpgEs sieht aus wie ein Spiel. Es ist ein Spiel.
Wo war Nico Lumma in den letzten 365 Tagen?

Eine slicke schicke Website, namens PLAZES, zeigt (natürlich mit seiner tatkräftigen Mithilfe) wo sich Nico im letzten Jahr aufgehalten hat.

Was Nico nicht weiß:
diese Webiste ist nach “einschlägigen” Berichten eine Initiative des neuen CIA-Chefs PORTER J. GOSS .

Ziel der Übung ist es junge europäische und amerikanische Erwachsene weter auszuspähen. Die Gerüchte gehen sogar soweit, dass die CIA hierfür eine strategische Partnerschaft mit Jamba eingegangen ist.

Nico: Pass bloss auf Dich auf!

— Auch eine schöne Gelegenheit, sich über die hartnäckigkeit von Flachserei zu freuen und eines klarzustellen: Das Posting da oben war sowas von an den Haaren herbeigezogen, dass ich mir im Traum nicht vorstellen konnte, dass das jemand Ernst nehem könnte. Nachdem die netzeitung – die recherchieren wohl auch bei Google – Felix 2006 mit diesem Gerücht nervte, sei hier ein für alle mal klargestellt: Es handelt sich bei obigem Posting um eine satirische Betrachtung von Nico Lummas Drang, sich und der Welt mitzuteilen, wo er sich gerade aufhält. Mehr nicht.

Finanziert wird das Projekt bislang von einem Konsortium. Wer das ist, will Petersen nicht verraten. Das sei jemand, der die Idee gut finde – aber nicht die CIA, wie er sofort hinterher schiebt.

Gerüchte über eine Verbindung zum US-Geheimdienst gab es bereits unter Bloggern. Tatsächlich wäre eine Datenbank wie «Plazes» für die Nachrichtendienste interessant, lassen sich so doch die Aufenthaltsorte vieler Nutzer nachverfolgen. «Mit denen wollen wir aber nichts zu tun haben», sagt Petersen. Deshalb wurde die «Plazes»-Datenbank und der Firmensitz bereits in die Schweiz verlagert – um vor dem Zugriff der Geheimdienste sicher zu sein.

Die Diskussion darüber zeigt aber auch, dass wir uns in unserem “Kindergarten 2.0″ langsam um ernste Themen kümmern müssen.

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