Aus einem Provisorium ist ein Sammelsorium geworden. Zusammengehalten durch die magnetische Anziehungskraft von Metallen. Schichten des eigenen Lebens, das ich manchmal vorsichtig anhebe, um den Stapel an Zeit zu geniessen, der sich hier findet.
Prall und dick sind sie gewesen, die Jahre, die da hängen, in Form von Schnipseln und Karten, kleinen Fotos von der Renovierung und längst nicht mehr benötigten Telefonnummern. Je schwerer sie wird, die gemeinsame Vergangenheit, desto schwerer wird es für die Magneten, den Haufen zusammenzuhalten, obwohl die Anziehungskraft dieselbe ist.
Warme Wehmütigkeit bricht sich gerade Bahn – und das Erkennen wird Glück, kein hartes Metall zu sein.

