Kohlekraftwerk Moorburg: Vattenfall droht Hamburg mit Millardenklage

Angesichts schwerer PR-Gaus und Bränden in Hamburger Kernkraftwerken (AKW) wundert man sich nicht, dass immer mehr Hamburger “Tschüss Vattenfall” sagen.

Als wäre das nicht genug, droht der Chef nun auch noch mit Schadensersatzforderungen, für den Fall, dass Moorburg nicht gebaut wird. Und so wird es wohl kommen, wenn die Grünen in den Senat einziehen.

Vattenfall-Vorstand Hans-Jürgen Cramer sagte der Zeitung “Die Welt”, das Unternehmen habe einen klaren Rechtsanspruch gegen die Hansestadt. Inzwischen seien Bestellungen über 1,3 Milliarden Euro ausgelöst worden. “Deshalb ist unser Schadensersatzanspruch in genau dieser Höhe anzusetzen … (via Lieb-Link)

Sowas.

Tags: , , , , , , , , , ,

4 comments

  1. Das dumme an der Geschichte ist nur, dass Hamburg die Energie/den Strom braucht.

  2. Ja klar, aber wenn ich das richtig verstehe, dann gibt es Alternativen. Und werden nicht schon seit Jahren Strommengen aus Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein NICHT abgenommen, weil die Netze nicht reichen, Vattenfall und Konsorten nicht investieren? Nee, so einfach ist auch das “Augen zu und durch”-Argument nicht.

    Außerdem ist es der Wählerwille, oder zumindest politische Realität, die da sich demokratisch manifestiert – und darauf reagiert man als Chef der städtischen Stromversorgung bitte ein wenig diplomatischer!

  3. Na, das mit den Bestellungen können wir doch ändern. Noch mehr Leute sagen “Tschüss Vattenfall” und die 1,3 Milliarden relativeren sich wieder – oder missverstehe ich das?

    @eh
    “städtischer Stromversorger”? Das war die HEW. Jetzt: Global.

  4. @leroi: mich interessiert aber an dem globalen Konzern “NUR” die städtische Aufgabe. Ein Konzern, der das nicht begreift, gehört ganz schnell zu den Verlierern der Globalisierung.

    (das Postulat think global, act local gilt nämlich universell!)

Leave a comment