Kein Fußbreit Facebook den Faschisten – no social space for Nazis

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Das Internet und seine sozialen Netzwerke sind vor allem für extreme politische Ansichten und die Menschen, die ihnen anhängen sehr attraktiv. Man kann seine stinkenden Ideen nahezu weltweit und zumindest so anonymisiert von sich geben, dass man keine direkte Folgen fürchten müsste. Auch gibt es viele Menschen, nicht nur angehende Königsanwärter, die einen sehr kruden Humor haben.

Natürlich finden sich in einem weltweiten social network, wie facebook bspw., solche Spacken – aber tolerieren muss man das nicht!

Es gibt in Deutschland einen gesellschaftlichen Konsens, dass die Meinungsfreiheit dort aufhört, wo gegen Menschen oder Menschengruppen gehetzt wird. Das schlägt sich unter anderem in Gesetzen nieder, die ein Wiedererstarken faschistischer Ideen eben unter dem Schafsmantel der Freiheit verhindern sollen. Eine sehr weise Gesetzgebung, die allerdings auch Arbeit macht. Jeder Betreiber eines politischen Blogs, eines kleinen Forums oder social networks hat da seine Erfahrungen gemacht – und in Teilen sicher an der geistigen Reife mancher Zeitgenossen mehr als gezweifelt. Das Ausland, vor allem das amerikanische geht mit dem Thema Faschismus anders um – muss beim Eintritt in den deutschen Markt sicher dazulernen.

Facebook täte sicher gut daran, die von Lanu akribisch zusammengesammelte Liste und daraus resultierenden Protest ernst zu nehmen. Niemand erwartet, dass facebook schafft, was bisher keine zivile Gesellschaft schaffte – Nazidreck auszumerzen – aber schnell reagieren und gerade dieses Unwesen abzustellen, dass sollte klar kommuniziert werden.

Abgewandelt zu dem Aufruf in Thüringen hieße das (kursives von mir):

„Wenn wir nicht wollen, dass Rechtsextremismus und Rassismus das Klima im Freistaat social web /zumindest mit-/bestimmen, dann müssen wir eben selbst etwas dagegen tun“, …. „Nicht, dass sich hinterher alle wundern, sollte die NPD auch /anderswo, als/ in Thüringen mit Wahlerfolgen glänzen.“

- Logo/Sticker Amadeu Antonio Stiftung, Logo facebook, mashup ring2

… übrigens eine pikante Randnotiz, dass facebook sich bei der Sperrung von Mitgliedern ebendiesen Nazivorwurf gefallen lassen muss, seufz.

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15 comments

  1. RT @ring2: Kein <del>Fußbreit</del> Facebook den Faschisten – no social space for Nazis http://tinyurl.com/d8p8wf

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  4. RT @stpauli: RT @ring2: Kein <del>Fußbreit</del> Facebook den Faschisten – no social space for Nazis http://tinyurl.com/d8p8wf

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  6. “Es gibt in Deutschland einen gesellschaftlichen Konsens, dass die Meinungsfreiheit dort aufhört, wo gegen Menschen oder Menschengruppen gehetzt wird.”

    Und genau das macht ihr jetzt! :-)

  7. Ja klar Mike, Hetze gegen den armen Hitlerversteher. Das meine ich mit krudem Humor – im besten Falle.

  8. RT @ring2: New blog post: Kein Fußbreit Facebook den Faschisten – no social space for Nazis http://tinyurl.com/d8p8wf (via @tkkinstant)

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