(kurzer Kommentar zur Auswärtsniederlage gegen den FC Freiburg)
Der starke Wind über Hamburg machte ein wenig Gaga gestern, passte zum Gefühl nach dem verdienten Freiburger Sieg. Es war mild, der Wind zerrte an den letzten Blättern am Schulterblatt, als ich auf den 115er in Richtung Altona wartete. Ich war froh über diesen Heimweg, konnte er mir doch diese merkwürdige Konfusion aus dem Kopf wehen. Wäre ich zuhause gewesen, hätte ich mich wahrscheinlich merkwürdig tigernd von der Küche ins Bad bewegt und angefangen zu lachen.
“Irgendwie waren die Freiburger heute nicht gut, aber es hat gereicht, um die Besseren zu sein” – war das Fazit nach einer weiteren Auswärtsniederlage in der Amandabar. So langsam – so gerne ich auch dort bin – verbrennt dieser Ort. Nu muss ich wohl doch immer nach München fahren bei Auswärtsspielen.
Der Wind, der über die sattgelb erleuchtete Kreuzung gen Schulterblatt fegt ist mild, zu mild für einen traurigen November-Montag. Ob es in Freiburg auch so mild war? Mehr als eine schöne Pieke von Bruns war ja nicht zu sehen, von St. Pauli gestern.
Worüber hat sich der Marcel Eger da nach dem Spiel bei den Paulifans beschwert? Über die 20 Minuten mit fehlender Gesang-Unterstützung? Kamen die nicht in Wallung da unten im Breisgau, weil die Zündung fehlte? “Sankt Pauli, we love you” war genauso wenig zu hören, wie andere Liebesbezeugungen. War deswegen am 16er Schluß, weil man auf eine stille Paulikurve zusteuerte, sodass ein Alexander Ludwig oder Florian Bruns nicht in Einklang bringen konnte, wie schon so oft die Realität mit dem eigenen Anspruch?
Also nächstes Mal doch in der Taverna Romana ;)
Tags: Aufstieg, Auswärtsniederlage, FC St. Pauli, FCSP, sc freiburg


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Und wer es vorher nicht getan hat, muss sich nicht umstellen. Schade eher, dass unsere Jungs so gar nix gezeigt haben.