Sieben, vielleicht ein dutzend Chancen haben die Paulianer in der ersten Halbzeit versemmelt. Die klarste Kuru, der am Kasten so vorbei köpfte, dass mir erst nach Sekunden klar wurde, dass das eben gar kein Tor war.
Überlegen waren wir. Drückend sogar, aber wieder zu wenig Tore geschossen in der Zeit in der wir spielen. Dann zur Halbzeit der Bruch. Die Last der drei Spieltage zuvor voll durchschlagend. Die Gespenster von München waren wieder da: Tunnelblick und Fehlpässe en masse.
Zwei rote Karten. Diesmal gegen Paderborn, das noch angestachelt durch die schlechte Behandlung durch den Schiedrichter noch kurz vor dem Ausgleich stand.
Borger, irgendwie mit seiner Stoik der sicherste Paulianer, fischt zwei Dinger heraus und siegt alleine mit Marvin Braun gegen eine Paderborner Mannschaft, die nach ihrer spielerischen Fast-Ermordung plötzlich wieder anfing zu leben.
Komisch, freuen konnte sich da kaum einer am Millerntor.
Mit einer alten Formel machten wir uns Mut: “Am Ende zählen die drei Punkte” .
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