
Früher hieß das Spleen. Die Menschen, die einen solchen hatten, waren meist allein unter sehr vielen normalen Menschen in ihrem Dorf, ihrer Schule.
Im Web 2.0 ist das nicht mehr so. Es gibt wohl kein Hobby, keine Spielart des menschlichen Lebens, die nicht Gleichgesinnte findete in der nun weltweiten Community.
Da liegt eben auch der Fehler von vielen Start-Ups und ihrer Investoren. Anstatt die 2.000ste Reisecommunity zu machen, sollte sich mal jemand um die “social graphs” der Fliegenfischer dieser Erde kümmern.
So betrachtet, sieht Steven Spielbergs Idee, ein social network für Ausserirdischen-Gläubige zu starten, nur auf den ersten Blick spleenig aus!
Hollywood super producer Steven Spielberg is preparing to launch a new social network, we’ve heard from multiple sources. The focus will be on users who’ve had or who are interested in sharing paranormal and extraterrestrial experiences. The new social network may also have original video content investigating alleged ghost and UFO stories.
Die Community ist irgendwo da draußen: Steven Spielberg, erfolgreichster Regisseur der Welt (E.T., Poltergeist etc.) und Fan des Para-Normalen, will eine Community für Gleichgesinnte aufbauen.
Tags: community, science fiction, social network, startup, steven spielberg, web 2.0

Genau dahin geht meiner Meinung nach der Trend. Nischen Social Networks für kleine Kreise mit den gleichen Interessen.
Häufig lohnt es sich jedoch nicht, eigens aufwändig eine Plattform dafür zu entwickeln. Services wie http://sixgroups.com, http://kickapps.com, http://ning.com oder andere können da eine Lösung sein.