… das ist die nicht ganz neue, aber nu auch wissenschaftlich fundierte Sicht auf die Befangenheit der Medien.
In einem zweiten Schritt verglichen die Forscher ihr Ergebnis zur Ausrichtung der Zeitung mit den politischen Einstellungen ihrer Leser und der Eigentümer. Das Resultat: „Starke ökonomische Anreize sind für die Tendenz einer Zeitung verantwortlich“, sagt Shapiro, „nicht die Ideologie ihres Verlegers.“
Hinter diesen wirtschaftlichen Triebkräften stecken aus Sicht Shapiros nicht in erster Linie zahlungskräftige Anzeigenkunden. Entscheidend seien vor allem die Konsumenten, die nur dann zu einer Zeitung greifen, wenn sie mit ihrer Ausrichtung einverstanden sind – oder eben ein Abonnement abbestellen, wenn ihnen die Ausrichtung eines Blattes nicht mehr gefällt.
Und was für die USA gilt, das gilt in Westdeutschland schon lange. Auch heute noch.
Alle die beim Zappen bei RTL II landen haben das also verdient. Alle anderen auch?
Quelle: Handelsblatt.com
Via: B.L.O.G.
