Ich gebe zu, ich bin wohl ein Opfer der Markenkommunikation. Oder inzwischen so, wie die Managertypen, die ich immer verachtet habe, die immer underserviced und overstressed in den Flugzeugen sitzen, grummeln, kaum reden und wenn doch, dann rumpöbeln. An allem und jedem. Eigenwillig.
Mir fällt jedenfalls eine Veränderung auf, seitdem dba jetzt Air Berlin ist oder so.
1. Ich hatte am vergangenen Freitag meine erste längere Verspätung mit dba.
2. Am Check-In Schalter ist jetzt viel mehr los, weil dort auch Air Berlin abgefertigt wird. Für Langschläfer, wie mich schlecht.
3. … und das wiegt eigentlich am Schwersten, gibt es nun nur noch schales Bier in Plastikbechern, anstatt ganzen Dosen.
Alles in allem eher Kleinigkeiten. Wenn man jedoch viel fliegt, dann fallen einem solche Kleinigkeiten auf. Das war immer die Stärke der dba, ihre subtile Perfektion in diesen Kleinigkeiten. Die wird wohl vergehen. Spätestens, wenn wie angekündigt, die Uniformen der sexy Flugbegleiterinnen dunkelrot werden.

Lustig, habe heute auch Flug-Erlebnisse verwurstet – aber ganz anders ;-) …
Und wenn ich in diesem Leben diese scheußlichen Uniformen, die die DBA-Steward(s) und – essen vor und während der WM trugen, in diesem Leben nicht noch mal sehen muß, nehme ich gerne jedes Rot in Kauf…
Komisch. Die Pumakluft fand ich sehr sexy. So ist das wohl ;)