“Das hatten wir schon mal …

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… 2000 – und es ist eben auch wieder von selbst davon gegangen”.

So oder so ähnlich haben sich viele Kollegen in den Medien geäußert, als 2001 die Blase starb und mit ihr viele der bis dato hochgelobten, manchmal auch hoch bezahlten “Internet-Fuzzis” die Verlage und Fernsehsender wieder verließen.

Eben, hat sich doch gelohnt, das Ganze mit Argwohn zu betrachten. Ist ja auch zu schön und einfach, wenn die Geschichte einem Recht gibt und man nebenbei auch noch die ganze eigene Medienmisere dieser “New Economy”, die ja auch immer “New Media” war, in die Schuhe schieben konnte.

Nebenbei haben aber die Leser und Zuschauer dieses ominöse Internetz weiter genutzt und das erobert, was wir heute Web 2.0 nennen. Ohne die Verlage und Sender, ohne die Kollegen.

Wenn Thomas jetzt die Auseinandersetzung um die Zukunft der klassischen Medien in die Redaktionen verortet, wo die vermeintliche zweite Blase, der Abgang vom rechten Weg an die Klowand gemalt wird, dann zeigt das immer noch diese komische Attitude, dass die Verlage mit dieser Revolution etwas anderes zu tun haben könnten, als das Opfer zu sein. Eigenwillig.

Dies wird der Ort der Schlacht im Jahr 2007. Denn auch Chefredakteure und Geschäftsführer und Verleger und Intendanten übersehen oft genug, dass jene Arbeit für das Internet eben kein Abfallprodukt ist, das mal eben nebenher erledigt wird. Diese Erkenntnis könnte sie beschleichen, würden sie es selbst versuchen – doch das tun nur wenige.

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Nachtrag: Es wird wohl nicht mehr in den Horizont eines Uli Jörges passen, dass er nicht nur am Kiosk neben dem Spiegel bestehen muss, sondern im Feedreader von Lieschen Müller neben dem wirren Schwenzel, auch wenn er noch nie von dem gehört hat.

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3 comments

  1. Fast genau ein Jahr vor dem unsäglichen Treffen von gestern und heute in Berlin. #DJV

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