Category Archives: reine medienkritik

taz pinkelt ins Berliner Nest

“Was der politische Journalismus dagegen der Politik ungeprüft durchgehen lässt, das sind beispielsweise die vielen gängigen dümmlichen Deutungsmuster: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Jeder kann nur das ausgeben, was er zur Verfügung hat. Steuererhöhungen schaden dem Wachstum. Mit solchen Irreführungen werden politische Weichen gestellt. Sich damit auseinanderzusetzen, dafür fehlt natürlich die Zeit.” taz, 13.6.2010 [...]
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Lena und alberne Profildaten

In Zeiten des digitalen Targeting auf meine Gefühle und Neigungen gilt das Verwässern und Unbrauchbar-machen zu den bisher wirkungsvollsten Gegenmaßnahmen. “Ich bin zum achten Mal zwangsverheiratet.” – ist da ein Anfang. stern.de: Was sagt Ihr Freund zu Ihrem Erfolg? »Haha, guter Trick. Ich wurde sogar schon gefragt, ob ich einen Freund oder eine Freundin habe. [...]
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Ich bin eine Zeitung im Internet

Unser Freund der schönen Zahlenreihen bei meedia, Jens Schröder, hat sich die Mühe gemacht, alle über- und regionalen Zeitungen im Internet zu vergleichen. Mit anderen Zeitungen. Vergliche man die Reichweite dieser kleinen Postille mit einer echten Zeitung, also verbreitete ich meine Meinung angereichert mit Polizeimeldungen, Restaurant-Tipps, lokaler Sport-Berichterstattung, Infrastruktur- und Wetter-Infos, neben reiner Medienkritik gedruckt, [...]
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Ersetze Feullieton mit Blogospäre

“Das Feuilleton schreibt füreinander und gegeneinander, man zeigt sich, wer der Gescheiteste, Schnellste, Arroganteste ist – und der Leser ist eh wurscht, so scheint es mir zu sein. Schon lange freue ich mich nicht mehr über gute und leide nicht mehr unter schlechten Kritiken, und vielen Kollegen geht es wie mir. Damit meine ich nicht [...]
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@zeitonline – auch Umfragen sind Spam (ggf.)

In einem schrumpfenden Printmarkt ist der Abonnent sowas, wie eine Bundesschatzanleihe, genauso sicher nur viel renditestärker. In meiner Wahrnehmung haben die Verlage einen neuen Liebes-Pfeil im Köcher, um bisherige Test-Leser oder Nicht-Abonnenten auf Dauer an den Verlag zu binden: die Umfrage. Tweet
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Out of Focus

»Die Auflage des Focus ist im freien Fall. Es liegen inzwischen mehr Hefte in Flugzeugen als am Kiosk verkauft werden (im letzten Quartal 133.000 zu knapp 100.000).« via Tweet
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