Kommt da eine tiefe Garage hin? Oder ein Atombunker?
Auf jeden Fall tut man sich beim Fallen mächtig weh, fällt man vom Rand hinab.
Filmed at Hamburg, vis-a-vis Hamburger Staatsoper with Flip Mino HD
Kommt da eine tiefe Garage hin? Oder ein Atombunker?
Auf jeden Fall tut man sich beim Fallen mächtig weh, fällt man vom Rand hinab.
Filmed at Hamburg, vis-a-vis Hamburger Staatsoper with Flip Mino HD
Selten habe ich den Medienwandel so glasklar vors Auge geführt bekommen, wie gestern im Metrobus 3, auf dem Weg vom Schanzenviertel in die Innenstadt (Endstation wäre die Hafencity). “Wo gibts denn sowas?” – lese ich auf einer Werbung, die sich dann als Reklame der Gelben Seiten darstellt. Das ist der Schinken, den man früher mit den Telefonbüchern (A-K und L-Z) von der Post nach Hause geschleppt hat. Meine Bandscheibe erinnert sich da noch lebhaft dran. Continue reading →
Ich mag ja klare und auch gnadenlos strikte Formate. Das ist bei TV-Formaten nicht anders, als bei Internet-Diensten. Eines dieser klaren Formate macht sogar satt und ist saulecker.
In den Collonaden in Hamburg gibt es ein Fischrestaurant, das jeden Tag nur ein Fischgericht hat. Immer nur eines, immer mit Pasta oder Kartoffeln. Der Laden ist jeden Tag gegen Mittag gerammelt voll, denn das, was der Koch hinten zaubert und was man vorne vorher in bar bezahlt, immer meist fünf euro fünfzig, mit einer medizinischen Weißweinschorle acht Euro, lässt den Gaumen jubeln.
Gestern verirrte sich ein Pärchen in den von Kochdämpfen beschlagenen Laden und stand fragenden Blickes zwischen lauter Eingeweihten (auch eine wichtige Komponente der Kundenbindung – wissen wie es geht).
Ich verfolgte folgenden Dialog.
“Wir haben nur ein Gericht” – “Aha”,
“Wo können wir uns denn hinsetzen?” – “Hinsetzen nicht, hier stehen alle”,
“Dürfte ich dann gleich abkassieren?” …
… hat man diese Hürde übersprungen, das Mahl genossen, macht sich Zufriedenheit breit. Man ist satt, hat gut gegessen, einen guten Wein getrunken und einen excellenten Caffee hinterher. Ohne die Qual der Wahl. Und das beste ist: nächstes Mal gehört man zu den Eingeweihten.
Der Schnee der letzten Wochen ist in der Hamburger Innenstadt nur noch in vermatschter Form anzutreffen und deutlich auf dem Rückzug. “T-Shirtwetter” ruft die Seele, wenn sie bei 4° plus in die Sonne blinzelt. Nun ja, aber immerhin eine Gelgenheit mal wieder mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren.
… es atmet nämlich. Ein wenig klingt es, wie eine asthmakranke Schwester von Frau Malzahn, so sehr pfeift es aus seinem hohlen Innern heraus in die kalte Winterluft.
(69 Sekunden schnarchendes Investorenglück, nach dem Klick) Continue reading →