Buffen Sankt Pauli — No comments
09
Mar 10

Überall ist Millerntor,
überall ist Leben,
In Werners Erinnerung,
wie irgendwo daneben.
Überall ist Ängstlichkeit,
Kinder werden Väter.
90 Minuten später,
stirbt Magie für einige Zeit.
Überall ist Ewigkeit.
Wenn Du einen Krebs anhauchst,
schrumpft er ins Gehäuse.
Wenn Du ihn in Cognac tauchst,
sieht er weiße Mäuse.
(nach “Überall” von Joachim Ringelnatz)
Buffen Sankt Pauli — 1 comment
07
Mar 10
Warum fahre ich auswärts mit dem magischen FC? Bin ich Masochist? Kann ich was bewirken?

Ja, das geht. Nirgendwo ist der Unterschied zwischen dem heimischen Millerntor und der Fremde spürbarer als in München. 1860 Freunde, die sich freuen, Dich zu sehen und 500 Ultras, die ihr eigenes Süppchen kochen, “Scheiß St. Pauli” rufen und dumme “St. Pauli-FC Bayern”-Rufe ernten. Nee, deswegen bin ich nicht hier. Sondern wegen der Magie, die auch wirkt, wenn sie fehlt, lieber Andre Trulsen. Das durften wir nicht gewinnen heute, weil wir Angst vor den eigenen Chancen hatten – soviel zum Spiel.

Aber den Sieg gegen RWO am Millerntor nächstes Wochenende, den habe ich ein wenig mit erlitten heute, mir verdient, indem ich Werner seine Magie abgeschnackt habe. Werner ist übrigens Deutscher Pokalsieger von 1957 – und wird in der Arena rumgeschubst von jungen Hostessen, wie wir alle. Er hat sie mir vermacht, seine Magie, siehst Du Fußballgott, das wirkt, auch wenn Du mir auf meine aufmunternden Worte mit Presse-Texten antwortest (“zu diesem Zeitpunkt haben alle ersten fünf noch Chancen …” mein Popo!). Macht nix, dass Ebbers nur einen versenkt. Hauptsache wir können gegen RWO auch ohne Bruns und Takyi, die haben sich meine Magie heute nicht verdient. Du lieber Naki wundere Dich nicht, dass Dir wildfremde nachwinken. Das war ok.

Allez Braun-weiß, so renne ich durch diesen Sonntag. Für mich, rastlos und ausser Haus.
auf Reisen — No comments
05
Mar 10

Ich frage mich manchmal, wenn ich bei Flügen aus dem Fenster schaue und drüben im Himmel etwas silbern blitzt, ich es dann als weiteres Flugzeug erkenne, wohin denn diese Menschen dort in dieser kleinen Röhre, fliegend unterwegs sind? Wo sie herkommen, wohin sie wollen.
Nun kann ich mir den Himmel über Europa, über meinem Hamburg, bis rüber nach Kopenhagen, selber anschauen. Menschen und Maschinen beim Heimflug zusehen. Mit einem Glas Rotwein in der Hand.
popBlog — No comments
05
Mar 10

… everybody needs a thrill.
Dieser ist Kunst, niedliche Kunst mit lauter viel zu großen Brüsten.
Buffen Sankt Pauli — 5 comments
05
Mar 10

Na, Alice? Mit solcher Resonanz nicht gerechnet?
Eigentlich sollte die Website, die zur Wahl der Jahrhundert-Elf des FC St. Pauli aufrufen soll, so aussehen.
Aber der eigentliche Mega-Fail ist ja, dass man (Frozen) Mazingu nicht wählen kann!

Heimat Hamburg — 1 comment
05
Mar 10

Selten habe ich den Medienwandel so glasklar vors Auge geführt bekommen, wie gestern im Metrobus 3, auf dem Weg vom Schanzenviertel in die Innenstadt (Endstation wäre die Hafencity). “Wo gibts denn sowas?” – lese ich auf einer Werbung, die sich dann als Reklame der Gelben Seiten darstellt. Das ist der Schinken, den man früher mit den Telefonbüchern (A-K und L-Z) von der Post nach Hause geschleppt hat. Meine Bandscheibe erinnert sich da noch lebhaft dran. Continue reading →